Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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131 lxxv
132 lxxvi
133 lxxvij
134 lxxviij
135 lxxix
136 lxxx
137 lxxxi
138 lxxxij
139 lxxxiij
140 lxxxiiij
141 lxxxv
142 lxxxvi
143 lxxxvij
144 lxxxviij
145 lxxxix
146 xc
147 xci
148 xcij
149 xciij
150 xciiij
151 xcv
152 xcvi
153 xcvij
154 xcviij
155 xcix
156 c
157 ci
158
159 ciij
160
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ſachen/ Das dritt bůch.
net dann der vnderſcheid wöllichen vnſere orhen begreyffend/ kommet kü-
merlich biß zů xxiij.
diſe werdend auß einer neünfaltigen proportz/ wölliche
acht vilfaltigen erfüllet.
Es ſeind auch zům theil andere proportzen/ aber
wenig.
Doch iſt deren zaalen/ ſtim̃en vnd farben/ ein kleiner vnderſcheid.
wann man aber ſie einfaltigcklichenn verſthet/ iſt ein groſſer. dieweil die
ſtimmen/ weil ſie nitt auß widerwertigen entſthond/ ſich vnzaalbarlichen
erſtreckend/ als die zalen.
es habend aber die farben jre gewüſſe zaal. Der ge
ſchmacken aber vnd anderer qualiteten ſo durch den angriff entpfindtlich/
iſt ein kleine zal/ ſo ſich zů dem ſinn ſchickend/ dann es iſt inn yeder arth ein
mittel/ wölliches allein dem ſinn gebüret.
Der geruchen aber iſt ein vilfaltige lieblichkeit/ dieweil diſe nitt auß ei-
ner proportz entſthond/ ſonder nach jrer arth.
ſie entſthond auch vß keinem
mittel/ wie inn dem angriff vnnd guſt oder geſchmack.
dann inn jrer ende-
rung war kein ſolliche krafft/ als in den geſchmacken/ oder kalt vnd warm.
darũb ſeind vnzalbarlich gruch/ in wölchẽ ſich die menſchẽ beluſtigen. Wie
wol aber die vnuernünfftige thier deren aller entpfinden mögend (wie die
bünd) habend ſie doch allen jren luſt an der ſpeyß.

Von den Metalliſchen dingen/
Das xv. Capitel.

VNder den Metalliſchen ſtucken/ iſt der Agſtein faſt dz aller für-
Augſleint na-
@ur.
nemmeſt/ er iſt als hert wie ein ſtein/ ſcheinet wie ein Chryſolith/
hatt eines Magnet tugent/ man branchet diſen inn der artzney/
iſt auch in wunderbarlicher wurckung keinem geleich/ vnd hatt
einen geſchmack wie der wyrauch.
Dann es erzellet Hector Boe-
thius/ es ſeye auff ein zeytt ein großer laſt ghen Buthquhaniẽ ankommen
(diſes orth ligt in Schottland gegen Orient/ vnnd ghet über das meer hin
auß/ ſtoßet an Mehrren/ do dan das Bathaniſch gebirg iſt) wie die hirten
ſollichs geſchmacks entpfunden/ haben ſie es dem prieſter angezeigt/ do ha
be der ein wenig für weyrauch auffgeleſen.
das überig das an der größe ein
großes roß übertroffen/ ſeye von den hirten zerſtröuwet worden/ das küm
merlich von ſollichem laſt ein klein wenig in Boethij hand kommen.
Deß-
halbẽ entſtath ſolliches auß des großen mitnächtiſchen meers ſchaum/ der
lang an die geſtad vnd felſen geſtoßen/ alſo daß der mitt ſeiner zähe die klei
ne thierlin inn ſich wicklet/ ſo lieblich anzůſchen/ auch ettlichẽ kath/ durch
wölchen es vnrein wirt.
Wann man diſes zůſammen liſet/ ehe dann es hert
wirt/ hat es gar kein krafft/ vnd iſt vnnütz.
Man findet diſes vnder dem
meerkraut Alga vermiſchet.
Wölliches aber zů vns gefüret wirt/ liſet man
hauffecht zůſamen (als vorgeſagt) an einem orth der Sudinen/ ſo faſt ein
inſel iſt/ wölliche yetz Bruſcier inn Preüßen heiſſend/ bey der Venediſchen
meerſchoß/ etwas baß gegen Orient/ dann die Viſtel inn das meer lauffet.
daſelbſten ſeind dreyſſig fläcken zů diſem ampt verordnet/ dann diſe mögen
allein denn Agſtein zůſamen läſen/ wölliches ſie denn vögten nach langem
brauch/ ſo an ſtatt eines geſatzes iſt/ vmb ſo ſchwer ſaltz müſſend geben.
Da
rumb ſamblend die mann ſolliches nacket/ wann der wind Corus/ Fauoni-
us/ oder Traſcias von auffgang wäyet/ der das meer an das geſtad treibt/

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