Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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381 cccxxv
382 cccxxvi
383 cccxxvij
384 cccxxxviij
385 cccxxix
386 cccxxx
387 cccxxxi
388 cccxxxij
389 cccxxxiij
390 cccxxxiiij
391 cccxxxv
392 cccxxxvi
393 cccxxxvij
394 cccxxxviij
395 cccxxxix
396 cccxl
397 cccxli
398 cccxlij
399 ccclxiij
400 cccxliiij
401 cccxlv
402 cccxlvi
403 cccxlvij
404 cccxlviij
405 cccxlix
406 cccl
407 cccli
408 ccclij
409 cccliij
410 cccliiij
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Von mancherlei wunderbaren
ren/ die helffanten/ vnd leüwen. Doch beſchicht ſolliches (wie geſagt) vyl
weniger vnder den vierfüſſigen thieren dann vöglen/ daß ſie ſich zůſamen
verpflichten.
Cantharus hat auff beiden ſeiten ſchöne guldene ſtrich/ er wo
net im kaat/ darnmb hatt er faſt ein namẽ wie der hirtzenkäfer/ an geſtalt
iſt er dem goldfiſch geleich/ vnd hatt ſteinlin im kopff.
Vnder deß meers wunderwerck ſoll billich auch der Orbis gezellet wer-
den.
diſer iſt alſo rond/ dz mehr zů verwunderen wie er ſchwim̃en möge/ dañ
dz er ein ſollicher ſeye.
Die Wurtzkrämer hencken diſe in jre läden. es iſt auch
nit nur einerley art/ dañ es ſeind etlich fleckechtig voll/ purpurſchneckẽ/ alſo
daß man ſie kümerlich mit der hand erwütſchen mag/ ſo im Borea oder im
Nilo fürkommen.
Sy haben bey yetwederer fiſchſchoren jr gefider/ etlich
gar keine/ etlich bey dem ſchwantz gar kleine.
Wañ man in auff hencket/ kee
ret man das haupt gegen dem wind/ damitt er ein beſſere geſtalt habe.
dann
der wind keeret ſich allwegen zů den weltzechtigenn dingen/ da ſie am enge-
ſten ſeind.
Es iſt auch der fiſch Cornuta billich zůuerwunderen/ wöllicher acht eck
[...] oder
ghürnet @@iſch
hatt/ vnd mitt beinenen ſchüpen bedecket iſt/ in wöllicher mitte ſich ein her
ter blaſt erhept/ ſo durch den gantzen leib ghet/ vnd diſen eckechtig machet.
das haupt iſt beinen/ wölliches ſich in zwey hörner endet/ als ob es ein ſchna
bel were.
an dem vnderen kinbacken hangend fleiſchige locken. Er hatt ein
große blaſen/ wie dann ſolliche alle fiſch voll lufft haben/ damitt er ein ſol-
lichen laſt leichtlicher ertragen möge.
wann er lebt iſt er gantz rot/ wann er
geſtorben keſtenbraun.
Es iſt auch die meermauß am weiblin faſt wunder-
bar/ nitt daß diſes ein vierfüſſtges thier vnnd der jrrdiſchen mauß gantz ge
leich/ ſonder daß es drey vnderſcheidene löcher hatt/ zům kaat/ harn/ vnd
den jungen.
Der Hyppocampus (wöllichen ich offt geſehen) iſt mitt dem
kopff/ hals/ vnnd hertzenn/ einem roß gar geleich/ doch hatt er an ſtatt der
ohren ſcharpffe ſpitz ſthen/ deren auch vyl an dem überigen leib vorhanden.

der ſchwantz iſt den ſchlangen geleich/ hat kein füß/ aber gefider/ vnd fiſch
ſchoren wie die fiſch.
Man zellet diſen auch vnder deß meers auß würffling/
als wann er der meerkrautwürmen arth were.
er iſt nitt gůtt zů eſſen vnnd
faſt klein.
doch vmb ſo vyl ſchöner/ wañ yemand {der} natur künſten bedẽcket.
Man ſagt daß auch vnder den meerwunderen der Baſinat fiſch erſchei-
ne/ ſo eines menſchen geſtalt hatt/ mit ſchwartzer haut überzogen/ als wañ
es ein mönch were/ wölliches allwegen ein böß vnd vnglücklich zeichen bey
den Schottlendiſchen iſt/ dann diſes wunderwerck beſchicht in deß meers
hitz vnd ablauff/ ſo Eſtuarien genennet.
Diſes iſt ein ſee ſo gegen auffgang
der Sonnen beſeytz an Engelland ſtoſſet.
es iſt nitt eigentlichen ein ſee/ ſon
der ein arm deß meers/ ſo in ein enge geſchloſſenn/ vnnd offt vnnd dick zů
vnnd von laufft/ wie auch das meer ſelbs.
dannenhar es auch den nammen
entpfangen.
inn diſen lauffet das waſſer Forthea/ wiewol deß ſee waſſer ge-
ſaltzen iſt.
Den iglen ſthet eigentlichen zů on fleiſch zůſein. dañ die fiſch haben auch
jr fleiſch.
Die fröſchen ſchweygend zů herpſt zeytten in mitnachtiſchen lan-
Froſch.den.
doch wann einer coax ſchreyet/ gebend jm die andere alle antwort. dar
nach ſchweygend ſie wider/ als wann ſie alle auff eines gebott warteten.
By
vnns iſſet man diſe durch den gantzenn winter/ alſo daß nitt genůgſam be-
kañdt/ ob diſe gantz arth abgange/ es beſchehe dann in dem herpſt/ wiewol

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