Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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382 cccxxvi
383 cccxxvij
384 cccxxxviij
385 cccxxix
386 cccxxx
387 cccxxxi
388 cccxxxij
389 cccxxxiij
390 cccxxxiiij
391 cccxxxv
392 cccxxxvi
393 cccxxxvij
394 cccxxxviij
395 cccxxxix
396 cccxl
397 cccxli
398 cccxlij
399 ccclxiij
400 cccxliiij
401 cccxlv
402 cccxlvi
403 cccxlvij
404 cccxlviij
405 cccxlix
406 cccl
407 cccli
408 ccclij
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410 cccliiij
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Von mancherlei wunderbaren
ſchen ſolliche etwas dunckler/ iſt ſie doch/ von wegen det vollkommenheit.
Es iſt auch etwas lieblichers/ dieweil du nun ein malen geweſen/ vyl mehr
glückſelig vnnd herrlich/ dann ſchlecht vnnd vnglück hafftig geweſen ſein.

auch beßer ein menſchen dann ein hirtzenkefer.
darumb auch weger glück-
hafftig geweſen ſein/ ſo nit anderſt vorhanden.
dannenhar kom̃en die tha-
ten der weidlichen künigen/ vorab deß großen Alexanders/ Iulij Ceſaris/
vnnd anderen.
Nun aber/ wie gemeldet/ bleibt der verſtand. darumb iſt in
vyl weg kommlich wann man glückſelig geweſen.
wañ du auch diſes nit biſt
das du aber ſein magſt/ vnnd wilt das du ſein magſt/ iſt wie das höchſt gůt.

ſolliches vollbringt vnſer geſatz.
Darumb werden wir vff vier geſtalt glück
ſelig.
durch ſteyffen glauben der zůkünfftigen welt/ beſtendige nachkom-
menden/ ſeligen leben/ vnnd verloffener thaten oder weyßheit vnnd ehr.

Solliche ding machend vns auff zweyerley weg glückſelig/ wann die men-
ſchen ſolliches gedencken/ vnd vnſer conſcientz diſes erkennet.
Diſes zeigt auch die natürlich begird an. dann ein yeder wolt lieber ein
Athenienſer/ dann der knecht/ ſo an galgen gehenckt/ geweſen ſein.
Es be-
gert aber niemand mehr Bucephalus oder Alexanders roß geweſen ſein/
dann ein haſen.
alſo iſt bekandt/ daß nit allein beßer glückſelig geweſen ſein/
wann du es ſchon nit biſt/ ſonder auch daß die glück ſeligkeit in erkanm nuß
vnnd vernunfft ſtande.
Es müſſend auch diſe/ ſo glückſelig leben wellen/ wüſſen/ das wir geſagt
haben/ namlich daß beſſer/ das leben vnd vergangene handlung gůt gewe-
ſen ſein.
wann gar kein vnderſcheid/ ſolt man deß woluſt allein pflegen. dañ
wir habend diſes allein/ deſſen wir genießen.
dem iſt alſo. darumb ſoll man
ſich in den tugenten üben.
dann wann der tugenden werck vollbracht/ mach
et es dem gemüt ein beſondere freüd.
vnnd hargegen deß leibs woluſt ein
traurigkeit.
darumb iſt auß ſollichem gnůgſam bekanndt/ daß diſes vn-
ſers leben mit der vorgenden leben nichts gemein hatt.
dann das vergan-
gen iſt allwegen/ dar zů krefftig/ diſes aber vnkrefftig/ vnd ein traum deß
ſchatten.
darumb iſt auch vnſer glück ſeligkeit faſt gar nicht.
Es iſt aber bekant daß die glück ſeligkeit zů erſten ſthet bey der juget/ be-
ware glück-
ſeligkeit.
ſtendiger geſundheit/ vnd ſchönen leib.
demnach bey den güterẽ des glücks/
daß einer nit arm ſeye/ auch nit gar zů reich.
dann die behauſung vnd reich
thumb der menſchen ſollend ein ziel haben.
dann große reich thumbẽ ſeind
wie ein große galeẽ/ die wenig kriegßleüt hatt.
dañ wañ man diſe nit verwha
ret/ verderben ſie/ vnd bekommet alſo der menſch eines trägen vnd torech-
tigen namm.
Wann du aber ſorg wilt haben/ wer hatt auff die hüter ſorg?
der bauwman/ artzet/ ſchaffner/ koch/ kauffman/ fürſprech vnnd dienſt/
die tragend alle ab.
darumb iſt faſt kein größere ſtraaff/ wann man diſes
erhalten will/ ſo man aber küm̃erlich erhalten mag.
diſes ſeind große reich
thummen.
Dar zů wann du kranck biſt/ geth es niemand übler dann dem
reichen.
die artzet verziehen die kranckheit/ der erb ſtellet dir nach. vnnd
wann er dich an lachet/ wünſchet er dir den todt/ wann er ſchon der beſt iſt.

wann er aber böß iſt/ hilfft er dir auch zů dem end.
Des reichen kinder/ wann ſie groß ſeind/ wöllend dem vatter auch nitt
mehr gůtz/ dann andere erben.
wann die kinder klein ſeind/ iſt der vat-
ter faſt ſorgfeltig/ wie er diſe wol verſicheren möge/ wann er geſtorben.
Da-
tumb ſoll wol einer reich ſein/ aber nit zů ſehr.
vnnd das nach gelegenheit

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