Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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381 cccxxv
382 cccxxvi
383 cccxxvij
384 cccxxxviij
385 cccxxix
386 cccxxx
387 cccxxxi
388 cccxxxij
389 cccxxxiij
390 cccxxxiiij
391 cccxxxv
392 cccxxxvi
393 cccxxxvij
394 cccxxxviij
395 cccxxxix
396 cccxl
397 cccxli
398 cccxlij
399 ccclxiij
400 cccxliiij
401 cccxlv
402 cccxlvi
403 cccxlvij
404 cccxlviij
405 cccxlix
406 cccl
407 cccli
408 ccclij
409 cccliij
410 cccliiij
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ſachen/ Das acht bůch.
waar. dann wann du bey den Ryſen die auſſereſte größe verſtheſt/ ſeind die
Pygmeen mehr dann Ryſen.
doch ſolliches zů einem wunderwerck/ vnd nit
ein beſonder volck.
Wann du aber bey den Ryſen ein groß volck verſtheſt/
ſo iſt auch ein volck das klein iſt.
doch nit alſo gar klein/ auch nit eines kur-
tzen lebens/ oder das mit den kranichen einen ſtreyt füre.
Dann ſo es men
ſchen werend/ möchte das recht end menſchlicher natur an jnenn nitt man-
glen/ wölliches iſt die betrachtung aller dingen.
es möchten aber diſe/ ſo ein
ſollich kurtz leben hetten/ zů der höchſten vollkommenheit nit kom̃en/ vnd
dz nit durch ein zůfal/ ſonder auß vnuermüglichkeit der natur.
dieweil die
höchſte vollkommenheit die erkanndtnuß aller künſten einſchleüſſet.
wöl-
ches mehr zeyt erforderet/ dann aber jnen nach der kindtheit/ auß menſchli
chen händlen/ vnd anderen hindernuſſen nach überig.
dann ſo es menſchen
ſeind/ müſſend ſie auch burgerliche begirden haben/ darzů ein ordenliches
leben füren/ vnd neün monat in můtter leib beleiben/ domit die natur al-
ſo mancherley glider/ vnnd ein vollkommen temperament außmache/ alſo
daß ſie inſtrumenten vnſerer ſeelen ſein mögend.
der geſtalt ſeind auch ge-
leiche theil am großen vnd kleinen.
Es ſeind auch etliche beſondere wunderbare eigenſchafften in der men-
Menſchlicher
cörper natur.
ſchen cörper.
wann ſie auffgehencket/ ſollend ſie ſich für vnnd für gegen der
Sonnen keerend.
diſes beſchicht vyllicht vmb jrer ründe willen/ daß man
vermeinet jr angeſicht keere ſich an alle örther/ oder weil der Sonnen wer-
me die feüchtigkeit an ſich zeücht.
dergeleichen iſt auch an anderen orthen
von gewechſen gemeldet worden.
Man hat aber acht genommen/ daß etli
chen das haar am bart vnd auff dem haupt/ auch die negel ein gantzes iar
gewachſen.
dann Syneſius ſagt/ daß man der Aegyptieren cörper gewonli-
chen beſchoren hab/ wann ſie ſolten vergraben werden.
Die vrſach iſt vyl-
licht daß ſich die haut zůſamẽ zeücht/ wie auch bey den neglen.
oder weil ſol
liches auch von der werme beſchicht/ ſo über die natur vorh anden.
Man
ſagt daß S.
Gaudentio/ wie er ſechs gantzer monat nach dem todt vergra-
ben gelegen/ allwegen das haar vnd die negel gewachſen.
Es ſeind auch inn dem menſchenkaat große krefft/ ſo nit zůuerachten/
dann wann man diſen zů dem ohren wee braucht/ verghet der ſchmertzen.
es
vertreiben auch die harn das ſchaumen/ wann man ſie mit einem ſtrauw-
halm vmbtreibet.
es hatt auch der dreck/ harn/ ſpeichel/ vnnd was man in
dem bad zůſamen liſet/ zimliche krafft.
von wöllichen wir in der artzney hi-
ſtorien geſagt.
Die ſeügammen thůnd vyl bey den kinderen/ vnnd nitt allein ſo vylde-
ren temperament/ ſonder auch geberden belanget.
Darumb habend die al-
ten weyßlich geredt (es ſeye waar oder erdichtet geweſen) es ſeye Romulus
von einer wölffin geſeügt worden.
dañ er hat wilde geberden an jm gehabt/
was liſtig/ ſtarck/ vnnd mocht kein ſchaden gedulden.
darumb wölche von
einer geiß geſeügt/ werdend thorechtig vnnd geil/ alſo iſt auch ein bock.
Deß menſchen todt thůt nit faſt wee/ wann yemand zů einem gůtten al-
Milter todt.ter kommet/ wie Ariſtoteles ſagt.
doch iſt er allein vmb ſo vyl böſer/ daß ein
alter vorhin vyl kummer erley den můß.
Der nechſt nach diſem iſt/ wañ ei-
ner von einer nateren gebiſſen/ von wölchem Plutarchus meldung thůt.
Nach diſem volget der/ ſo auß dem Meconien vnd dollen magſamẽ tranck
kommet.
dann ſie ſterbend ſchlaffende. Zům vierdtenn beſchicht ſolliches

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