Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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801 dccxlv
802 dccxlvi
803 dccxlvij
804 dccxlviij
805 dccxlix
806 dccl
807 dccli
808 dcclij
809 dccliij
810 dccliiij
811 dcclv
812 dcclvi
813 dcclvij
814 dcclviij
815 dcclix
816 dcclx
817 dcclxi
818 dcclxij
819 dcclxiij
820 dcclxiiij
821 dcclxv
822 dcclxvi
823 dcclxvij
824 dcclxviij
825 dcclxix
826 dcclxx
827 dcclxxi
828 dcclxxij
829 dcclxxiij
830 dcclxxiiij
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658dcijVon mancherlei wunderbaren gottloß ſagen) ſonder ein andere ordnung in jrer wirckung habend/ da-
mit
die irdiſchẽ ding die krafft Gottes/ ſo von dẽ höchſten eingeben/ durch
vyl
ſtaflen nit vollkom̃enlich vnd reichlich entpfahen.
vnd durch diſe noch
gewonlichem
brauch erhalten werdẽ.
Darũb volgend diſe gemeinlich noch
großen
ſündẽ.
dañ wañ die ſelbige Göttlich heit geſchwechet/ nemend auch
ſünd
vnd boßheit überhand/ vnnd ſthet die vndere verlaßne natur in ge-
fahr
.
Die laſterẽ vnd boßheiten ſeind/ wañ man den höchſten Gott verach-
tet
/ alle gerechtigkeit verkeeret/ träg vnnd faul dem gůten iſt/ darzů die
hoffart
/ wañ man ſich vyl auff ſeine krefft verlaſſet/ vnd die auffrůren/
bey
welcher gemeinlich der eid auch überſehen.
Warũb beſchicht aber diſes
nit
allwegen?
diſes iſt im bůch der heimlichkeitten angezeigt. Es iſt nun ge
nůg
eines an zeigen/ namlich daß diſes allwegẽ beſchehe/ das iſt/ nimer-
mehr
nit beſchehe.
wañ du aber allwegen verſtheſt/ als wañ es von ſtundan
geſchehen
ſolte wañ die boßheit begangen/ wurde es nimmer mehr beſche-
hen
/ welches doch einander wider iſt.
deßhalben iſt kein wunderzeichen
vmb
ſonſt.
wañ inã aber nur ein klein von der ordnung abtrittet/ oder ein
ding
ſpath beſchicht/ meinet man gemeinlich es wurde gar nicht darauß.
doch gehört die diſputatz nit an diſes orth.
Von feürigen wunderzeichen.
Das
lxix Capittel.
WAn ich ſolte alle feür flam̃en/ fallende ſternen/ vnnd brünſt er
zellen
/ ſo in dem lufft geſehen werdẽ/ müſte ich ein eigen bůch
daruon
ſchreiben.
es iſt aber gnůgſam allein ire fürnempſten
geſtalten
anzůzeigen/ vnd dañ die wunderbaren geſichten har
zeſetzen/ auch eines yeden vrſach.
Etwan meinet es bren
11Geſichten a@
himmel
.
ne der gantz himmel/ etwan ein theil daruon/ etwan ſicht man ein ſcheinba
re
größe deß feürs durch den lufft tringen/ vnd ſolliches mãcherley geſtalt
wie
ein traam/ ſchwert/ ſpieß/ ſchilt/ menſch/ leüw/ thurn/ ſchiff/ ſpieß/ ge-
zeüg
/ ampelen/ pfeyl/ facklen/ vnd ſchlangen.
damit ich vnnd diſes mit einẽ
wort
anzeig/ in ſo vylerley geſtalt/ wie du etwan in den wolckẽ/ auch on ein
wunderzeichen
geſehen haſt.
Der ſtern iſt am aller gemeinſten/ welchen ich
offtermalen noch bey Paphey hab fallen ſehen.
es ſeind die ſternen diſen
ſo
an dem him̃el ſthond gar geleich/ weyß/ ſcheinend/ rund/ lauffend erſt
hin
vnd har/ dañ farẽd der mehrteil auß diſen hinab.
noch diſem iſt die kertz
am
gemeinſten/ vnd ſehen diſe die ſchiff im meer wañ ein vngewitter vor-
handen
.
aber an dem him̃el ſeind die facklen. Es ſeind aber die blitzgẽ am al
ler
gemeinſten/ welcher man in Italien auff den abendt im ſommer etwan
hundert
eines tags ſicht.
doch ſeind diſes kein feür/ ſonder allein glantzen/
als
wañ es blitzget.
Es ſeind auch deren dingen ettliche vnderſcheid der
zeyt
hargenom̃en.
als do man zeyt Keyßers Germanici die amplen vnd
facklen
ſach mittag breñen/ wie er ſein fächtſchůl gehalten/ vnd die pfeil
in
dem Mutinenſer krieg.
Hargegen ſicht man ettliche ſich bewegen/ die an
dere
ſtill beleibẽ/ welche auch erſchrockenlicher ſeind.
Es ſeind aber die wun
derbarlicheſten
/ damit ich es mit einem wort anzeig/ am ſeltzameſten.
vnd
welche
wunderbar/ ſeind auch am erſchrockenlicheſten.
Dañ was ſeltzam ma
chet
ein verwunderung/ vnnd die verwunderung ein ſchrecken.
Es

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