Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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881 dcccxxv
882 dcccxxvi
883 dcccxxvii
884 dcccxxviii
885 dcccxxix
886 dcccxxx
887 dcccxxxi
888 dcccxxxii
889 dcccxxxiii
890 dcccxxxiiii
891 dcccxxxv
892 dcccxxxvi
893 dcccxxxvii
894 dcccxxxvii
895 dcccxxxix
896 dcccxl
897 dcccxli
898 dcccxlii
899 dcccxliii
900 dcccxliiii
901 dcccxlv
902 dcccxlvi
903 dcccxlvii
904 dcccxlviii
905 dcccxlix
906 dcccl
907 dcccli
908 dccclii
909 dcccliii
910 dcccliiii
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Außzug von allen
geſchüt worden darzů. darnoch verſchaff daß ob dem feüwr das queckſilber
verrieche/ oder das weiß bley.
Etliche beſtreichen innwendig die kupfferen geſchirr mitt weiſſem bley/
daß man vermeinet ſie ſeyẽ überſilberet/ wölches bey vns gar breüchlich iſt.
dann es iſt nicht bitters darinnẽ/ ſeind auch geſünder vnd luſtiger. das ge-
ſchirr beſtreichẽ ſie mit ſchwartzem bäch/ darnoch berüren ſie das weiß bley
mit einem glüenden eyſen/ daran beleibt etwas hangen/ das thůt man zů
ſtund auff das bäch.
von deß feüwrs hitz wirt das bäch verzeert/ vnnd belei
bet alſo das bley hangen.
Der agſtein hat ein mittelmeſſige natur vnd eigenſchafft zwiſchen gold
Agſtein naturvnd ſilber.
Ich red aber hie von dem Metall. dann ein anderer iſt der gema
chet wirt/ ein anders ſo von jm ſelbs wachßt.
Der ſelbs wachſet hat ſein tu-
gent vnd krafft auß gold/ vnd den fünfften theil ſilbers.
wann es mehr ſil-
ber hat/ ſo widerſthet es dem amboß nit.
man machet geſchirr darauß/ dar-
umb daß ſie nutzlich vnd ſchön ſeind.
dann der agſtein der ſelbs wachßt/ der
verrat dz gifft auff zweyerley weiß/ dañ es kirret o{der} rauſcht/ vñ macht bögẽ.
Dz bley (wie ich geſagt) iſt dẽ ſilber geleich. Es iſt aber viererley/ ſchwartz/
viererley bleygemein/ vnd das wolfeileſt.
weiß das man gemeinlich zin nennet. Biſemu
tum bißher nit bekanndt/ ſchier mittlecht zwiſchen dem ſchwartzen vñ weiſ
ſen/ das findet man allein auff den Sudniſchẽ gebirg in höhen.
Das viert
wirt auß Stibio gemachet.
Man vermeinet ein jedes bley wachſe von jm
ſelbs vñ darũ ſchweche es die dächer mit ſeiner ſchwete.
Galenus ſchreibet ſo
es begraben werde an feüchte orth/ ſo wachſe es an ſchwere/ vnnd gewicht/
auch an der größe.
Weiß bley vnd zin ſeind zweyerley/ dann das weiß bley
wachſet für ſich ſelbs/ aber das zin wachſet allwegen mit ſilber/ vnd iſt das
zin wie bley von ſilber weiß gemachet.
das weiß bley haſſet alle metall/ dann
wo zů gold oder ſilber/ {der} hunderſt theil kom̃et/ ſo macht es ſie zerbrüchlich.
Als ich das bůch geſchriben/ hat zů Meyland ein mann offenlich mit ge-
ſchmoltzenẽ bley/ ſein hẽd vñ angeſicht geweſchẽ/ er wůſch ſich aber vor mit
einẽ waſſer ab.
Darũb braucht er ſich zweyer dingẽ/ er macht es geſchwind/
vnd wůſch ſich mit dem waſſer.
In dem waſſer můß ein grauſam̃e verborge
ne kelte ſein geweſen/ vnd dicke/ damit es die hitz deß bleyes vertribe/ vnnd
verhütete/ daß es nit anhienge.
Etlich ſagen es geſchehe mit burtzelẽ ſafft/
oder mit bingelkraut ſafft/ von wegen ſeiner zähe.
dieweilich ſahe/ daß er ſo
kündig mit dem waſſer vmbgienge/ alſo dz er etlicher maßen ſein angeſicht
verletzet/ glanb ich es ſeye metalliſch geweſen/ als von ſtibio.
dann der ge-
wün war groß/ alſo daß er allemal ein goldkronen hette/ ſo das waſſer nun
von ſchlechten kreüteren gemachet were geweſen/ hette er es nitt ſo karg vñ
kündig gebraucht.
Das eyſen machet man weich mit bonen ſchelleten ſafft/ oder bappelen/
wie das eyſen
weich werde.
ſo man es in ſolchen (nit in waſſer) ablöſchet.
daß es aber ſchmidig werde/
dörret man es mit ackerſchollen/ vnd legt es vnder den bloſſen himmel.
was
jrrdiſch iſt wirt weich von dem regen/ was feücht iſt wirt geſchmeltzet von
der Sonnen/ das ſcherpffer das ſein gifft iſt/ wirt von dem feüwr verzeert.
Alſo wann es offt gedürret wirt/ vnd vnder den bloſſen him̃el gelegt/ wirt
es weich vnd ſchmidig.
Das weych eyſen wirt alſo geſtochẽ vñd gegraben/ man malet auff dz ey-
wie man das
@@en auſsſtech.
ſen was du darauff haben wilt.
dann legt man ein bleyen kugel darunder/

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