Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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881 dcccxxv
882 dcccxxvi
883 dcccxxvii
884 dcccxxviii
885 dcccxxix
886 dcccxxx
887 dcccxxxi
888 dcccxxxii
889 dcccxxxiii
890 dcccxxxiiii
891 dcccxxxv
892 dcccxxxvi
893 dcccxxxvii
894 dcccxxxvii
895 dcccxxxix
896 dcccxl
897 dcccxli
898 dcccxlii
899 dcccxliii
900 dcccxliiii
901 dcccxlv
902 dcccxlvi
903 dcccxlvii
904 dcccxlviii
905 dcccxlix
906 dcccl
907 dcccli
908 dccclii
909 dcccliii
910 dcccliiii
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Subteilen ſachen.
hinab ſteyget/ vnnd feſter geſchütlet/ wirt das vnder theil ſo nit faſt rein iſt
auch hinauß gebeütlet in das L M/ zů leſt faret alles kriſch zů deß ſib mũd
loch G hinab in das L O.
Alſo wirt alles in drey theil abgeſundert/ das rei-
neſt mäl in M N/ das grob mäl in M L/ das kriſch in L O.
dz mäl aber wel
ches hin vnnd har ſteübt/ můß zů leſt wider in ſein orth kom̃en/ damit gar
nicht verloren werde/ dann der trog ſthet niendert offen.
Es můß aber dz ſib F G nit gar zů gäch ſthen/ wie ein yeder ſelbs wol ver
ſthen mag/ dann ſonſt wurde das mäl zů dem G kommen/ vnnd mit ſampt
dem kriſch hinauß geworffen werden.
Darumb wann du die ſtud L zů deß
ſib mundloch ſetzen/ oder ein andere ſtud in das P darzů ſtelleſt/ vnnd hie
mit auch das mundloch G zů oberſt etwas beügeſt/ wirſt du nit für einen
haller mäl verlieren.
Nun ſolt du mercken was du für ein nutz auß diſem inſtrument habẽ mö
geſt.
zů erſt mag man mit eines menſchẽ arbeit/ welcher das rad vm̃treibt/
das mäl auff die ſchüßlen ſchüttet/ vnnd wann alle orth voll werden/ das
geredert mäl vnnd das kriſch zůſammen thůt/ ſo vyl auß richten/ als wañ
ſonſt drey etwas beütleten.
Zů dem anderen/ weil hie kein groſſe arbeit auch
gar nit ſchedlich/ mag es ein yeder außrichten/ vnd mag mä hie zů gar ring
die leüt beſtellen/ dann ſo man ſonſt beütler dingen ſolte.
Zum dritten wirt
das mälalles hie geſamlet vnnd nicht verloren/ ſo doch ſonſt in dem rederẽ
oder beütlen/ von wegen der arm vnnd henden bewegung/ die löcher offen
ſthond/ ſo weit man die arm hinder vnd fürſich zeücht/ deßhalben auch ein
gůter theil mäl verloren wirt.
Hie zů dienet auch weil das leinen ſib allein zitteret/ wirt es nit bald zer-
brochen/ ia es weret vyl lenger dann wann die menſchen ſolliches mitt denn
henden beütleten.
dann ſie müßen das ſib hin vnd wider ſtarck zerſchütlen.
Man bedarff auch minder zeytt darzů/ vnnd kommet das rein mäl beßer
harfür/ alſo daß das kriſch oder kleyen allein beleibt.
Diſes mag alles berei
tet werden/ dem hauß vnd den menſchen on ſchaden/ dañ es wirt niemand
dardurch beſudlet.
Es machet auch diſes inſtrumẽt noch ſeiner natur zwey-
erley oder dreyerley mäl/ welches von den beütleren/ allein durch ein vnge
wüſſe vnnd vnbeſtendige můtmaßung beſchehen mag.
Wir wellend aber wider zů dem lufft kommen/ welcher ſich biß an denn
Man entpfin-
det dẽlufft nit
himmel erſtrecket/ vnnd zů obereſt am reineſten iſt/ vnnd Aether geheiſſen
wirt.
Man mag auch durch die ſinn deß lufft nit entpfinden/ weil er noch
ſeiner ſubſtantz gantz rein iſt.
Diſes iſt von der thieren wegen beſchehẽ. dañ
wann diſer geferbet/ wurde alles das geſehen wirt/ ſolliche farb haben.
dañ
wann man durch grienes glaß oder augſpiegel ſicht/ vermeinet man es ſeye
alles grün/ alſo wann der lufft geferbet/ wurde alles die ſelbige farb haben.
alſo wurde nach deſſen geruch/ alles ein geruch oder geſchmack bekommen.
darzů wann diſer ſüß oder räß were/ wurde alles alſo ſein.
Dergeleichen wann er etwan warm worden/ als jm ſommer/ vermeinet
man es ſeye alles warm.
Darumb mag mann auch zů nacht alles getöß vyl
baß hören dann in dem tag.
dañ im tag hatt der lufft etwas getöß an jm.
Deßhalben damit er möchte alles an ſich nem̃en/ die geſchmack/ geruch/
getöß/ farben/ warm vnnd kalt/ vnnd ſolliche den entpfindlichen ſinnen
eroffnen/ hatt die natur in von diſen allen ledig beſchaffen.
Wann der lufft eingeſchloſſen verderbt er alle lebbaffte ding/ vnnd er-

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