Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[101. Figure]
[102. Figure]
[103. Figure (Variables: c d b a)]
[104. Figure (Variables: a c b d g l e l f)]
[105. Figure (Variables: a b c d e f k g h o)]
[106. Figure (Variables: d e a b c)]
[107. Figure (Variables: b a e d c)]
[108. Figure: Tetra cedron.]
[109. Figure: Exace dron.]
[110. Figure: Octo cedron]
[111. Figure: Icoſa he dron.]
[112. Figure]
[113. Figure]
[114. Figure: Gn@m@.]
[115. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 1)]
[116. Figure (Variables: g h b e m n f c k l d 2)]
[117. Figure (Variables: a k l m b e q r g f ſ t h c n o p d 3)]
[118. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 4)]
[119. Figure (Variables: a k b e m g f n h c l d 5)]
[120. Figure (Variables: a b c d 1)]
[121. Figure (Variables: a b c e d 2)]
[122. Figure (Variables: a b c e d 3)]
[123. Figure (Variables: b d a e c)]
[124. Figure (Variables: a b 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48)]
[125. Figure (Variables: h c d a b g f e)]
[126. Figure]
[127. Figure (Variables: G E C D F B A)]
[128. Figure (Variables: G E D C B F A H)]
[129. Figure (Variables: A B E F C D G H)]
[130. Figure (Variables: a b c d)]
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ſachen/ Das erſt bůch.
das man ſie nach nitt in das land gebracht hatt/ wie auch die gewechs. wöl-
ches dañ am mehrſten in dẽ Inſlen geſchicht.
zů letzſt ſeind ettliche wölche
nitt mögend fürkom̃en/ weil die eigenſchafft jrer natur dẽ orth zůwi{der} iſt.
Wie vyl aber des lands vnd des orths natur an dem menſchẽ vermöge/
mag man am baſten verſthen/ wañ man auff {der} ſtetten gelenheyt acht hatt.
dañ wölchen boden die natur hatt abgeſünderet mitt einem waſſer/ oder
berg/ oder thal/ oder einem gähen ſteig/ oder bühlen/ deren burger mögẽd
keines wegs eins bleyben/ vnnd ſeind für vnd für zweyſpaltungen bey inẽ.

Man kan auch ſehen wie in der ſelbigen ſtatt die leyb vnd angeſicht der mẽ
ſchen/ auch ſitten vnnd geberden/ kranckheyt vnnd gſundheyt/ einander
vngeleich ſeind/ vnnd das alleinvon der ſtatt gelegenheit/ vnnd noch dem
ſie ſich gegen des him̃els theil haltet.
Alſo überkommen die tieffe ſöd die ge-
legenheyt der erden/ der waſſeren/ vnnd des luffts geſundheyt/ noch gele-
gen heytt der ſtatt/ wölche noch bey einanderen iſt/ ein ſolliche mechtige en
derung.
Es überkom̃end aber nitt allein die menſchen nach gelegẽheyt der landẽ
Die thier en
deren ſich
noch den lã
den.
ein mechtigen vnderſcheid/ ſonder auch die gewächs/ vnd allerley thier vñ
fiſch.
dañ in dem roten vnd Indiſchen meer/ wirt alles/ ſo ein ſchalen hatt/
treffenlichen groß.
In Syrien habend die geyſſen gar lange ohren. In Cili-
cien aber habend ſie ſo lange vnnd weiche haar/ das man diſe/ wie die ſchaff
beſchäret.
In Scythia habend die wider@keine hörner. Es biegend auch die
ochſen in Syrien jre knoden an den ſchulterbletteren wie die Camelen.
Die
ſeüw werden nitt von den ſchlangen gebiſſen/ weil ſie feücht ſeind/ vnd ein
dapffere werme habend/ vyl minder auch in Scythia von den ſcorpionen.
doch ſterbend die/ wañ ſie von den Scorpionen geſtochen ſeind/ vnnd vyl
mehr die menſchen.
In gemein/ ſo ſeind alle thier vyl anderſt geſtalter in
Affrica/ wie auch in Europa ſtercker/ vnd in Aſia grim̃er/ als Ariſtoteles
ſagt.
Aber die gewächs ſeind in Affrica mancherley/ in Aſia krefftiger/ in
Europa milter vnnd minder ſchedlich.
Wie wolich geſagt/ dz die Lappier mẽſchen zů außerſt in der welt wonẽ/
weittgeleg@
ne völcker.
iſt doch bekant das diſes ein gemeiner nam̃ geweſen/ weil auſſerthalben di-
ſen vñ mittnachtiſchen die Biarmier ligen/ wölcher lãdſchafft biß zů dem
Polo ſich erſtrecket.
auff diſe ſtoſſend gegen vns võ auffgãg der Soñen die
Scricfinien.
diſe ſtreckend ſich biß zů dẽ weyſſen ſehe/ zu end in Moſchouiẽ/
gegẽ Mittag.
zů Nidergãg ligẽd die Finmarcher. Gegẽ dẽ weyſſen ſehe über
bey Nidergang ligt das land Tornia/ vnd demnach diſe ſo warlich Lappiẽ
genennet/ vnnd zů letzſt gegen Nidergang die Frondaner.
Deßhalben find
diſe land alle on vnderlaß voll ſchnee vnnd eyß/ es ſeind auch die nächt vyl
tag lang/ alſo das Ptolomeus diſe für vnbewonet haltet.
Gegen diſem land/ doch auch vnder Mittnacht/ ſeind ettlich land/ ſo dẽ
Inſlen gleich ſeind.
wie dañ auch den Geten beſchicht. dañ weil vnder Mitt
nacht gar vyl waſſer vnd das erterich vneben/ mieſſend auch vyl bech ſein/
vñ laufft das meer allenthalben auff das land/ alſo das die erden der maſſẽ
mitt waſſer vm̃geben/ als wañ es Inſ len werend.
Wölche aber vn{der} dẽ Polo
wonend/ habend die Soñen nim̃er neher bey inen lxvj grad vnnd ein hal-
ben.
zum aller weytteſten aber cxiij grad/ vnnd ein halben.
Die aber vnder dem Aequinoctio ligend/ denen ſtath die Soñ/ ſo ſie am
nechſten iſt/ im jar zweymal ſchnůr ſchlecht ob dem haupt/ vnnd wann ſie

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