Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

< >
[131. Figure]
[132. Figure (Variables: A B C E D)]
[133. Figure]
[134. Figure]
[135. Figure]
[136. Figure]
[137. Figure (Variables: a e c b d f k g)]
[138. Figure]
[139. Figure: Acing u Metoy condy lus. Condy lus Procon dylus. Au @ u laris Acing Meta con@@yl@ Condylg Procõdy lus. Cingulg Solaris ANVV D A RIS Acing Metacõ dylus. Condylg Procõdy lus. @eneris. M E DI VS Acing. Metacõ dylus. Condylg Procondy lus IN DEX Veneris & genitalium linca. Thenar Menja. Manus. Cerebri linea Soror cerebralis Trianoulus. Hypothenar. Via lactea. Iecoraria. Soturnia. Vitę linca. Acing Meta condy lus. Condylg POL LLX Soror uitalis ſeu Martia. Stethos Carpus.]
[140. Figure (Variables: a b c d)]
[141. Figure]
[142. Figure]
[143. Figure: fum ad re ci pi en dũ ſpen Lig num per fo ra Gladuisſpendens. Populea uirgn pro medieta teex co ri a@@. Radry cucu@ bite hu@ figur Vas Ierr . Ol@um mirrtyd Vas Æ@eũ. Vinum limbus @@neũ lintũ. Aqua limbus V@@ Vitr@@m Diſcus mund pictus Locus eminentior ſditarius ap@@s huir a@@. @p @ſ o p Collis ſuper {qo} ſi@ ars. Planum Terra.]
[144. Figure (Variables: A B C F E D)]
[145. Figure (Variables: B E C D A F)]
[146. Figure (Variables: A D C B E)]
[147. Figure (Variables: E D C B A)]
[148. Figure (Variables: A T K R H Q V G P F O E N D M C L S B)]
[149. Figure]
[150. Figure (Variables: A C E D B)]
[151. Figure (Variables: K H F E B D G A C I N M L P O)]
[152. Figure]
[153. Figure (Variables: D C A B)]
[154. Figure]
[155. Figure (Variables: A B D C E F H G T L N M O P R Q S T X V)]
[156. Figure (Variables: H F B G D A E C)]
[157. Figure (Variables: B A C)]
[158. Figure: Milãt. Vitalot. Vah]
[159. Figure]
< >
page |< < (ciiij) of 997 > >|
ſachen/ Das vierdt bůch.
weder von der Sonnẽ hitz/ wölche getemperiert iſt/ nach von der jrrdiſchen
die nitt mag zůſamen gebracht werden/ gekochet wirt.
Wie ghat es aber zů/ daß inn dem land Potoſſen ſo vil ſilbers/ daß man
Ertzgrůben.alle monat für ſechßmal hunderttauſet gulden ſilber mag auß der grůben
bringen/ namlich biß inn die ſechtzigtauſet pfund ſilbers/ on das man von
India bringet.
Es iſt wol ein vngleüblicher handel wann man jhm zů dem
erſten nachgedencket/ ſo man aber diſes fleiſſig erwigt/ iſt es nitt mehr.
Dañ
zů dem erſten iſt bekannt/ das diſes ein lange zeytt iſt verborgen gelegen/ al
ſo das es zů einem lauteren ſilber zůſamen geloffen iſt.
darumb werdend die
betrogen/ wölliche vermeinend/ es werde alſo ein beſtand haben.
Dann al-
les vnder dem himmel/ ſo züſamen getragen vnnd zůgenommen/ werdend
zů letſt erſchöpffet.
Demnach iſt diſes land vnebenn vnnd vngeleich. vnnd ob wol an einem
orth ein vngleüblicher hauffen/ wann man es aber mitt der größe deßſelbi-
genn ſtrichs vergleichet/ wöllicher an der breitte 65.
grad haltet/ vnd auch
ein zim̃liche lenge/ ſo wirt nitt mehr ſilber da ſein/ dann inn Teütſchenn
landen.
Dieweil auch das ſelbig gantz land in der hitzigen zona ligt/ iſt kein
wunder wann alle wäſſerige feüchtigkeit vßgekochet/ das ſo vil ſilber wirt.
Darzů wann wir vns nitt verwundern daß Italia ſo vil eyſen hatt/ das
yhenes ſilber nitt der tauſigeſt theil mag genennet werdenn/ weil doch Ita
lia kümerlich an der größe der vierzigeſt theil deß ſelbigen lands/ was ver-
wundern wir vns dann ab dem ſilber?
Du ſprichſt aber/ das ſilber iſt voll-
kommen.
Ich bekenn es/ es iſt aber auch ein großer vnderſcheid zwiſchenn
einem vnnd ſechzigtauſet.
daſelbſten vergleicht ſich auch der himmel an der
proportz dem ſilber/ wie gſagt/ Italien aber dem eyſenn.
dann es iſt nitt gar
zů warm/ vnnd iſt nitt kalt.
Es iſt Potoſſen ein hoher berg/ yhenſidt doch
nitt weytt von dem Capricorniſchen circkel zwiſchen der ſtatt Platta/ vnd
dem land Chile/ doch etwas näher Platte gegen Nidergang/ da es am al-
ler weytteſten von Hiſpanien iſt.
Es iſt aber diſes wol zů verwundern/ das man ſagt/ es werde das ſilber
durch keine blaaßbelg weich.
wie man auch alle ſorg hieran angewendet/ vñ
auß vorgender Fürſten handlung iſt vnderricht wordenn/ hatt man die ge-
ſchirr inn wölchen man gewhont das ſilber zů ſchmeltzen/ mitt ſampt dem
ſilber ſo oben auffgelegt/ vnnd vnden mitt kolen gefüllet/ vnnd mitt lö-
cheren durch boret/ wann der wind wäyet/ zů oberſt auff den berg geſetzet/
vnnd alſo geſchmeltzet/ vnnd demnach widerumb inn kleinen geſchirrenn
mitt den blaaßbelgen geleüteret.
Wiewol deſſen vrſach ſchwer zů erfinden/
wöllend wir ſie nitt vnderlaſſen.
Es beduncket mich aber es beſchehe diſes darumb/ weil von dem auſſer-
lichen vnnd mechtigen kaltẽ lufft/ die innerliche werme ſich zůſamen thůt/
vnd alſo mitt größerem gwalt das ſilber ſchmeltzet/ wölches mitt dem kath
vermiſchet/ nitt mocht anderer gſtalt zerlaſſen werdẽ.
Solliches anzeigung
iſt/ das diſes allein in dem kalten land/ zů obereſt auff dem gebirg/ vnd da
der lufft im kelteſten iſt/ beſchicht.
Deßhalben wie kein wind wäyet/ mocht
das ſilber nitt geſchmeltzet werden/ alſo das ſich die Spanier der winden ge
brauchen zů ſchiffen/ vnd ſilber zů bekommen.
Es hatt mir ein wundartzet inn Schottland mein gůtter freünd ange-
zeiget/ dz die ſchwerter bey dem ſpitz das gelt an ſich ziehend/ alſo das all-

Text layer

  • Dictionary

Text normalization

  • Original

Search


  • Exact
  • All forms
  • Fulltext index
  • Morphological index