Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[Figure 141]
[Figure 142]
[143] fum ad re ci pi en dũ ſpen Lig num per fo ra Gladuisſpendens. Populea uirgn pro medieta teex cori a@@. Radry cucu@ bite hu@ figur Vas Ierr. Ol@um mirrtyd Vas Æ@eũ. Vinum limbus @@neũ lintũ. Aqua limbus V@@ Vitr@@m Diſcus mundpictus Locus eminentior ſditarius ap@@s huir a@@. @p @ſ op Collis ſuper {qo} ſi@ ars. Planum Terra.
[144] A B C F E D
[145] B E C D A F
[146] A D C B E
[147] E D C B A
[148] A T K R H Q V G P F O E N D M C L S B
[Figure 149]
[150] A C E D B
[151] K H F E B D G A C I N M L P O
[Figure 152]
[153] D C A B
[Figure 154]
[155] A B D C E F H G T L N M O P R Q S T X V
[156] H F B G D A E C
[157] B A C
[158] Milãt. Vitalot. Vah
[Figure 159]
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208clijVon mancherlei wunderbaren
Die weiche bäum entpfahend bald. es iſt aber nutzlicher in den lebhaffti
gen bäumen.
deßhalben pflantzet man diſe ſicher ein/ denen/ wölche ein ge-
leichförmige natur habend/ als ein ölbaum einem wilden ölbaum/ darzů
nutzlichen einem rebſtock/ aber nit ſicherlich/ wie wir an einem anderẽ orth
geſagthabend.
Man zweiget ſie aber anderen ein/ von wegen der frucht-
11Zweygung
vrſach.
barkeit/ oder größe/ oder ſüſſigkeit der frucht/ als die wilden den heimi-
ſchen/ vnd erbauwenen/ oder von wegen einer vermiſcheten natur/ als die
byren den Sorben.
alſo die mancherley arten citronen vndereinanderen/
vnd alles das einanderen etwas verwandt iſt.
oder von wegen der gezier-
den/ als die öpffel dem maulberbaum/ oder daß man widerwertige natu-
ren vnd eigenſchafften miteinanderen vereinbare/ als die pferſig den man
dlen oder nuſſen/ die reben den myrthen/ etwan vmb ſeltzamkeit willen/
daß ein baum mancherley frucht bringe/ zů zeiten wann ein baum ſchaden
entpfanget.
Deßhalben zweyget man kommelich die Siliquen in die man
del o{der} kriechbäum.
Die kriechbäum aber in die keſten bäum/ doch vyl beſ-
ſer in die mandelbaum/ von wegen der edlen frucht.
Die Cytronen (welche auch pomerantzen öpffel genennet) kommlich in
diebyrbäum oder maulbeerbäum.
Die neſplen den öpffel vnnd byrbäu-
men.
Die feygenbäum zweiget man kom̃elich in wilden feigenbaum. alſo
auch kommelichen dem Ahorn vnd maulberbaum.
Die Sorben vnd Ita-
lianiſche byren den weiſſen kriechen vnd kütenen gewächs.
Alſo ſeind ettlich welche an keinem anderen boden vnd ſtatt ſich pflantzẽ
laſſend/ ſo doch mit einem anderen baum mögend gezweyet werden.
Der maulberbaum laßt ſich in feigenbaum/ bůchbaum/ eſchbaum/ ul-
merbaum/ keſtenbaum vnd terebinthen zweygen.
Die keſtenen aber in ei-
nen weydenbaum.
die nuß in einen hagöpelbaum vnnd kriechbaum. Der
kirßbaum in einen alberbaum/ ahorn/ kriechbaum/ aber vyl nützlicher in
einen lorberbaum/ dañ er entpfahet einen lieblichen geruch/ wirt minder
von den würmẽ geletzet/ vnd ſicht man alſo ein ſchöne rote frucht zwiſchen
den wolſchmeckenden grünen Lorbeerbletteren.
Der pferſigbaum einem
nußbaum/ ahornen/ kriechbaum/ vnd gantz zierlich einem mandelbaum/
als etwan vorgeſagt.
Ein mandelbaum dem kriechbaum/ pferſigbaum/
keſtenbaum vn ſiliquen.
Die piſtacien dem mandelbaum vnnd terebinth-
baum.
Die granatöpffel den küttenen bäumen vnd hagendornen (wie ett-
lich vermeinẽ) alſo das ſie ein wun{der}bare frucht bringẽ.
Die öpffelbäum den
byrbäumẽ/ wildenkriechbäumẽ/ ſorben/ ahorn/ pferſigbäum/ keſtẽbäum/
neſpelbäum/ weydbäum/ vñ holtzöpffelbäumẽ.
Die byrbäum den holtzbyr
bäumen/ mandelbaũ/ eſchbäumen/ kütenenbäumẽ/ hagenbůchẽ/ neſpel-
bäumẽ/ granatöpffelbäumẽ/ keſtenbäumen/ ſpinolẽ oder wildẽkriechbäu
men vnd weydenbäumen.
Das frü zeytig obs den kriechbäumen. die Mi-
xen den wilden kriechbäumen vnd ſorben oder Italieniſchen byren.
Damit man den ſaamen/ welcher geſetzt wirt/ erhaltẽ möge/ ſeind zwey
22Den ſath zü-
erhalten.
mittel vnd hilff.
Zů erſt dz man der langen vnd krummen cucumeren ſafft
in die erden ſchütte.
dañ alſo werdẽ die ſaamẽ auß bitterkeit erhaltẽ/ vñ wer
den auch wolgeſchmackt.
Zům anderẽ/ daß man gar ſcharpff ding nahe dar
zů ſetze/ als do ſeind meerzwibel/ aron/ ſchlangẽkraut vñ feigbonẽ.
dañ diſe
ſtück alle ſam̃en erhaltẽ nit allein den ſaamen/ ſon{der} ſeüberen die erden von
aller ſchedlichen feüchte/ die feigbonẽ von {der} bitterkeit/ die an{der}en aber auch

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