Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[Figure 141]
[Figure 142]
[143] fum ad re ci pi en dũ ſpen Lig num per fo ra Gladuisſpendens. Populea uirgn pro medieta teex cori a@@. Radry cucu@ bite hu@ figur Vas Ierr. Ol@um mirrtyd Vas Æ@eũ. Vinum limbus @@neũ lintũ. Aqua limbus V@@ Vitr@@m Diſcus mundpictus Locus eminentior ſditarius ap@@s huir a@@. @p @ſ op Collis ſuper {qo} ſi@ ars. Planum Terra.
[144] A B C F E D
[145] B E C D A F
[146] A D C B E
[147] E D C B A
[148] A T K R H Q V G P F O E N D M C L S B
[Figure 149]
[150] A C E D B
[151] K H F E B D G A C I N M L P O
[Figure 152]
[153] D C A B
[Figure 154]
[155] A B D C E F H G T L N M O P R Q S T X V
[156] H F B G D A E C
[157] B A C
[158] Milãt. Vitalot. Vah
[Figure 159]
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page |< < (ccxliij) of 997 > >|
299ccxliijſachen/ Das ſiebend bůch. ſeind diſes die beſten/ welches gäl füß hand/ vnnd die kleinen Italiſchen ſo
zů einer ſchwertze geneigt.
In gemein haltet man die kleine für mennlin/
welche ſtercker vnd mannlicher ſeind.
Weil aber in diſen vöglen zwey ding
von nöten/ nammlich miltigkeit vnnd dapfferkeit/ vnd aber bey der dapf
ferkeit gemeinlich auch ein grauſamkeit iſt/ ſeind ſie ſelten dapffer vnnd ge
gelernig.
dañ die gelernigẽ ſeind milt. Deßhalben iſt bekãt daß die happich
ſeltẽ dapfferlich/ vnnd die adeler milt gefunden werden.
Inn jrer aufferziehung ſoll man ſich hüten daß man jnen nit zweyerley
fleiſch zů eſſen geb/ auch nit von alten oder krancken thierẽ.
das beſt iſt von
den haſen/ küngeleinen/ hünden/ meüſſen/ füchſen/ rebhüneren/ jungen
hanen/ vnd gemeinlich ſo kerner eſſen/ wie auch etlich der vöglen.
das bö-
ſeſt iſt von den katzen/ wölffen/ vñ fräßigen räubiſchen thieren/ darzů die
hirne/ haarvnd gebein/ von vierfüßigen thieren.
der waſſer vöglẽ fleiſch
hatt ein mitle natur/ doch ſeind die hagelgänß vñ daucher die beſſere/ vnd
die größer am böſten/ als die gänß vnd ſchwanen.
alſo auch der trocknen/
als der ſtorcken vnnd kranich.
Das bärenfleiſch (wie gemeldet) iſt auch von den beſten/ vnd das ſchwei
nen fleiſch ſo nit feißt/ iſt auch nit böß.
Diſe arth vöglen/ wie auch alle an-
dere/ ſeind an leib vnd gemüt kranck.
Deß leibs kranckheit erkennet man
auß ihrem kaat/ erbrechen/ vnd verwirrung der federn/ oder wann ſie die
augen beſchloſſen hand/ oder wann die ſtimm träg iſt/ oder ſo ſie nit eſſend
vnd trinckẽ.
der kaat von den geſundẽ iſt weyß/ vnd hatt ein lautere farb/
darzů ein zimmliche geſtandene ſubſtantz.
das erbrechẽ iſt auch lauter. Sie
haben faſt allerley kranckheit/ wie die menſchen vnd röſſer/ an dem haupt/
eingeweid/ leberen/ darzů das feber vnd podagra/ vnnd vnzalbarlich vyl
andere/ welche wir hernach ordenlich wöllen erzellen/ mit ſampt wie ihnen
zůhelffen ſeye.
Die hüner brůten die gänß eyer beſſer vnnd nützlicher auß/ dañ die pfau
11Auſsbrůtung
der pfauwen.
wen eyer.
man ſoll ſie ihnen alſo vnder legẽ. Man ſoll dem hůn fünff pfau
wen eyer/ vnd die übrigen hüner eyer vnderlegen.
an dem zehenden tag ſol
man ihren alle hüner eyer hinweg nemmen/ vnd eben ſo vyl andere friſche
hünereyer vnderlegen/ als vyl jren genommen wordẽ/ alſo daß ſie an dem
dreyſſigeſten mon/ das iſt/ wann dreyſſig tag herumb ſeind/ mitt den pfau-
wen eyeren mögen außſch lieffen.
man ſoll aber der pfauwẽ eyer/ ſo der hen-
nen vndergelegt/ offt mitt der hand vmb keren/ weil das hůn daſſelbig
ſchwerlich ſelbs vollbringen mag.
du ſolt den einen theil am ey zeichnẽ/ da-
mit du zů ieder zeit wiſſen mögeſt/ wölches theil du vmbkeeret habeſt.
Wann ſie nun außgeſchloffen ſeind/ ſoll man gůt ſorg zů ihnen haben/
weil ihnen die kronen oder kammen wachſet/ dann denzůmal verderbend
ſie gar bald.
Alſo ſoll man anch die ganß eyer mit anderen/ den hüneren vn
detlegen/ vnd hinweg thůn.
dañ die pfauwen vnd genß haben ein zeit auß
zůbrůtẽ.
die hüner aber xxj tag/ nam̃lich neün minder dann die pfauwen.
doch ſoll man neßlen vnder die gänß eyer ſträuwen. Diſes alles zeigt Pal-
ladius an.
Ich hab aber durch die erfarung gelernet/ daß die junge gänß
oder pfauwen/ die von der hüneren zucht her kommen/ jr eyer nitt wöllen
auß brůten die ſie legen.
alſo werdenn wir gezwungen alle zeit der hüneren
dienſtẽ zůgebrauchen.
darumb rathich/ dz man die/ welche man allein ihr
geſchlecht zůmehren behalten will/ laß von ſeiner arth außgebrůter werdẽ.

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