Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[31. Figure]
[32. Figure]
[33. Figure: lapidis longitudo (Variables: C E D A F B)]
[34. Figure (Variables: a k @ c d g f e b)]
[35. Figure (Variables: d b e c a f g)]
[36. Figure (Variables: a d b c)]
[37. Figure (Variables: a c b d e)]
[38. Figure (Variables: f a d b r c g)]
[39. Figure (Variables: f a d ſ b c g)]
[40. Figure (Variables: A L H F C E G D K M B)]
[41. Figure]
[42. Figure: Ecliptica ſept@t. linea refleya. Erratira @@ ſectio. Ecliptica merid. (Variables: A B)]
[43. Figure (Variables: f m @ o e q h k l a n u c d g)]
[44. Figure (Variables: a k g b @ @ @ l e m f q p o n b)]
[45. Figure (Variables: a c d b)]
[46. Figure (Variables: C B A F D E G)]
[47. Figure: Axis primus. Axis tert s. Axis ſecundg Turris horologij uicem prim@ axis gereus. cla@@s verſa @lis. Rota horologij principalis. Fums. Capſula molę. Mola (Variables: XXXV Q P O VII N LXX III M L R H LXXXX VI K G XV F D C E A B)]
[48. Figure]
[49. Figure (Variables: f g d b a c e h m k)]
[50. Figure (Variables: l f e i g h)]
[51. Figure (Variables: a b c d)]
[52. Figure: Rotacochlearis.]
[53. Figure (Variables: D C A E B)]
[54. Figure (Variables: D F C A B)]
[55. Figure (Variables: D D F F C E A A B B)]
[56. Figure]
[57. Figure (Variables: E C B A f D)]
[58. Figure: Meridies Oriens. Styl@ lap. Her. Arge@ cule us. Occidens Septentrio (Variables: A B C D E F G H K L M N O P Q R S T V X Y Z ?? ℞ {στ} θ)]
[59. Figure (Variables: D C B A)]
[60. Figure (Variables: L H G H K)]
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Von mancherlei wunderbaren
eyß. Wañ auch daß holtz vnnd daß laub durch kälte gar außgetrocknet/ wie
das ſaltz/ wañ ſie breñen/ verkeeret ſich das jrdiſch vñ wäſſerig vonſtũdan
in lnfft (dañ die kälte iſt jrdiſch) alſo daß ſie krachen vnd ein groß getöß ge
ben.
wie bey vns die larberbletter/ vnd din reckholder äſtlein. Es brächend
auch alle ſteynene/ jrdine/ gläſene/ eyſene/ vnd ärene/ geſchirr vnnd inſtru
ment/ darzů die felſſen auff den bärgen vñ jm̃ feld von jnen ſelbs.
dañ es be
ſchicht jnen eben als denen/ ſo durch ein groſſen laſt zůſam̃en gezogen.
dañ
ein groſſe kelt/ wañ die jñerliche feüchte gefroren zeücht zůſam̃en.
dañ was
außgetrocknet/ wirt kürtzer/ vñ diſes fürnemlich/ wañ die mittnacht wind
wäyend/ vnd nach dem rägen.
es fallend auch die nägel ſo jñ den ſchloſſen o-
der wänden ſtecken für ſich ſelbs auß/ wañ ſich die nächſtentheil allenthal-
ben zůſam̃en ziehen alſo dz die löcher weytt werden.
Darzů fallend die wölff
vnd wilden thier/ von wegen des groſſen hungers/ vnd des forchtſammen
volcks halben/ mitt hauffen die bauwren heüſſer an/ vnd reiſſend die men-
ſchen weib vnd kinder har für/ vnnd freſſend ſie.
Vnder ſollichen treffenlie
chen vyl vnkom̃lichkeyten der kelten entpfinden ſie doch ſolliche nutzbar-
keytt.
Die fiſch bleybend ſechs monatt vngeſaltzen friſch. daß fleyſch ein
gantzen monat.
der ſaamen gibt faſt veil fruche/ wañ der boden vnder dem
ſchnee wol erwarmet.
Sy ſeind auch vor den tyrañen ſicher/ vnd diſes nitt
allein armůt halben/ ſonder auß vngelegenheyt der orthen.
Es iſt auch die
wärme nitt eigentlich von den elementen/ ſonder (wie gemeldet) ein him̃eli
ſche würckung/ vnd darum̃ nitt faſt ſchedlich/ vnd deßhalben heilſam̃/ dañ
vm̃ ſo vehr/ wañ ſie mitt einer tröckne vermiſchet.
dañ die trückne iſt ein mů
ter des ſchim̃els.
Alles wz tödtlich iſt/ wirt alt vñ ſchimlecht/ es werdẽ auch
die felſen ſelbs graw/ wölches doch ſcheützlich zůſagen/ doch iſt es mehr ein
ſchim̃el.
Daß alter wäre nitt böß wañ nitt {der} ſchim̃el darbey wäre. dañ er friſ
ſet auß/ zerbricht/ zerſtört/ verdörbt/ vnd verenderet alles zů dem böſen.
Vor diſem mag nicht erlöſſen/ vñ iſt kein hilff wider jñ. die trockẽheyt ſcher
pffet der ſchlangen gifft/ vnd hilffet doch die ſchlangen nitt.
Sie machet al
les kleyn/ aber weder hüpſch noch fruchtbar.
Wañ aber die wärme mitt der
feüchtẽ vermiſchet/ mehret ſie alles/ machet es fruchtbar vñ vollkom̃ẽ/ doch
machet ſie allein die leib ſchwartz.
Es iſt aber võ dẽ zů anderẽ zeyten geſagt.

Der erden mancherlei geſtalt vnnd natur/
das dritt Capittel.

IN Iazigen Metanaſten iſt die erden ſchwartz mitt bitumen o{der}
geſchwäblechten bäch/ vñ petroleum vermenget/ nitt vngleich
dem zähen wachs ſo jm̃ gebrauch iſt.
dañ es breñet wie ein ker-
tzen.
die habend wir geſehen bey dem Ertzbiſchoff des Künigs
von vngeren Legaten.
Es iſt aber mir vorzeytten vñ ietz auch
anderen/ wölche die ding nitt geſehẽ/ ſo wir von dẽ Schottlendiſchen ſtein
vñ erden ſchreibẽ wend/ ein groſſe verwunderung.
wañ wir aber dẽ ſtein brẽ
nen ſehen wie ein liecht/ ſo werden wir vns auffhören zůuerwunderen.
Zwi-
ſchẽ Parhacama vñd dẽ th al Chile bey {der} ſtatt Regum des Niderganglichẽ
Indiẽ ſäyẽd ſie Mayzũ o{der} Indianiſch korn.
weil es auch nim̃er rägnet/ vñ
kein waſſer dz lãd befeüchtiget/ ſo wachſet es doch vñ lebẽ die inwoner durch
Fruchtbar
erdẽ an waſ
ſer.
die kũſt/ ſie machend breitte vñ tieffe furchẽ/ vñ legẽd jñ dz edel gſtein Sar
da die körner Mayzi zůſam̃en/ vñ ſäyẽd es/ dergſtalt kom̃et es auch für.
Es

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