Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[41. Figure]
[42. Figure: Ecliptica ſept@t. linea refleya. Erratira @@ ſectio. Ecliptica merid. (Variables: A B)]
[43. Figure (Variables: f m @ o e q h k l a n u c d g)]
[44. Figure (Variables: a k g b @ @ @ l e m f q p o n b)]
[45. Figure (Variables: a c d b)]
[46. Figure (Variables: C B A F D E G)]
[47. Figure: Axis primus. Axis tert s. Axis ſecundg Turris horologij uicem prim@ axis gereus. cla@@s verſa @lis. Rota horologij principalis. Fums. Capſula molę. Mola (Variables: XXXV Q P O VII N LXX III M L R H LXXXX VI K G XV F D C E A B)]
[48. Figure]
[49. Figure (Variables: f g d b a c e h m k)]
[50. Figure (Variables: l f e i g h)]
[51. Figure (Variables: a b c d)]
[52. Figure: Rotacochlearis.]
[53. Figure (Variables: D C A E B)]
[54. Figure (Variables: D F C A B)]
[55. Figure (Variables: D D F F C E A A B B)]
[56. Figure]
[57. Figure (Variables: E C B A f D)]
[58. Figure: Meridies Oriens. Styl@ lap. Her. Arge@ cule us. Occidens Septentrio (Variables: A B C D E F G H K L M N O P Q R S T V X Y Z ?? ℞ {στ} θ)]
[59. Figure (Variables: D C B A)]
[60. Figure (Variables: L H G H K)]
[61. Figure (Variables: F)]
[62. Figure (Variables: E A B C D)]
[63. Figure (Variables: A B C D)]
[64. Figure: Cucurbi@ ta vel clau@.]
[65. Figure: Tubusſeu Pileus.]
[66. Figure: Matula.]
[67. Figure: Vas cęcu.]
[68. Figure: Lebes ſeu A@enum.]
[69. Figure: Pellicamum ſea Anſatum vas.]
[70. Figure (Variables: A B)]
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Von mancherlei wunderbaren
pel angezogen/ dann inn andern allen iſt gleich alſo. Dann was wilt du ſa-
gen ſo den heüwſchrecken oder fiſchen g emein ſeye mitt den mönſchen/ ia
nitt allein mitt dem gantzen mönſchen/ ſonder mitt einem beſonderen vnd
eigen orth an jme.
Ich wölte das Ariſtoteles vnnd Galenus/ die doch inn
wichtigen ſachen veil geſchriben/ auch ettwas hie angezeiget hetten.
Sind
die ding nitt waar?
vnnd ſo ſie waar ſind/ warumb haben ſie dann geſchwi-
gen?
Galenus iſt ettwas ſchamhaffter geweſen/ wöllicher weil es waar iſt/
nitt gar daruon geſchwigen/ ob er wol deren vrſach gewüßt hatt.
wer wolt
aber für gůtt haben/ das die Peripatetiſchen täglichen die fragen von dẽ
warmen/ kalten/ feüchten vnnd drocknen habend eingebildet/ vnnd aber
diſe träffenliche ſchwäre ding nie angerüeret/ ia ſie habend die mit allen jrẽ
liebkoſern/ vnnd ſo jren worten gentzlichen glauben/ laſſen ſthen/ als wüß
tend ſie nichts daruon.
Aber vermerck die vrſach/ demnach bedẽck auch by
dir ſelbß/ mitt was groſſem bracht vnd hoffart diſe ſind vmbgangen/ die-
weil ſie veil ding habend wüſſen wöllen/ vnnd wüſſend doch allein wenig/
vnnd das ſo gar gemein was/ vnnd doch diſes nitt genůgſam̃.
Domitt ich aber ſollicher ſach vrſach gäbe/ ſo treibend die Cantharides
mitt groſſer krafft den harn/ deſſen auch ein anzeigung iſt/ das ſie Hypo-
warumb die
Cantharides
die blaaſenn
ſchwären ma
chen.
crates in die waſſerſucht gegeben hatt/ das waſſer außzůfüeren vnnd rei-
nigen.
weil aber diſe die haut auff etzend/ wie man dañ ſicht iñ dẽ außwen-
digen artzneyen/ wann man die haut will auffetzen/ vnnd blateren auffzie-
hen/ ſo reitzen vnnd treibend ſie den harn wunderbarer geſtalt.
Es mag aber der harn kein ander glid verletzen/ dañ die blaaſen/ diewyl
er ſich allein daſelbſten verzeücht/ vnd mitt dem blůt vermiſchet/ vnd die
ſubſtantz der blaaſen aderecht vnnd on fleiſch iſt.
Was iſt dann für ein wunder wann die Cantharides/ nach gemeiner or-
dnung mitt allem dem ſo den harn treybet/ auch denn harn beweget vnnd
haraußfüeret?
dz ſie auch ſonſt nach gemeinem lauff ſchwären machẽd vnd
auffetzendt/ dieweil vnnd ſie auch der artzney ſind/ ſo blaaſen auffziehend
Vnnd harwiderumb/ dieweil von der ſcherpffe deß harns/ kein glid mag
verletzet werden dann die blaaſen/ vnnd die rören deß menſchlichen glidß
wann man die Cantharides drincket/ das allein die blaaſenn beweget wirt?
Du ſprichſt aber/ es thůnd ſölliches die Cantharides nitt allein wann man
ſie drincket/ ſonder auch wañ man ſie inn der hand haltet/ oder zů dẽ haupt
thůt.
Gleich als hetten wir nitt daoben angezeiget/ das alle artzney/ vor-
auß ſo ſubteiler ſubſtantz ſeind/ ſo do in das geäder zů obereſt bey der haut
tringen/ wann die erwarmen/ eben das vermögen/ wie auch die ding ſo in-
wendig genom̃en werden.
Nim̃ waar hie ſichſt du wie auß vilen dingen/ deren doch ein yetwäders
nitt faſt zůuerwundern/ ſo man ſie zůſam̃en thůt/ eines wirt wölches doch
das alles wunderbareſt iſt.
Die ſubſtantz deß meerhaſen iſt irdiſch vnnd nagächt/ wie Galenus be-
warumb der
meerhaſs die
lũg auffheiſſe.
zeüget/ doch ſubteil vñ etwz wermer.
weil nur diſe die Gall bewegt vñ auff
treibt/ als Dioſcorides anzeigt/ vnd aber nitt hinauß füeret/ betrüebet ſie
am mehſten das glid das auß den reiniſten vnnd gallechtigẽ geblüet ernee
ret wirt/ dergleichen wie Galenus ſagt/ iſt die lung.
dañ ſo bald die gall in
das geblüt kommet/ als Aetius vnnd Auicenna meldet/ ſo ſeüdet das ge-
blüt als inn einem hafen bey dem feüwr/ vnnd der moſt inn denn fäſſeren/

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