Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[51. Figure (Variables: a b c d)]
[52. Figure: Rotacochlearis.]
[53. Figure (Variables: D C A E B)]
[54. Figure (Variables: D F C A B)]
[55. Figure (Variables: D D F F C E A A B B)]
[56. Figure]
[57. Figure (Variables: E C B A f D)]
[58. Figure: Meridies Oriens. Styl@ lap. Her. Arge@ cule us. Occidens Septentrio (Variables: A B C D E F G H K L M N O P Q R S T V X Y Z ?? ℞ {στ} θ)]
[59. Figure (Variables: D C B A)]
[60. Figure (Variables: L H G H K)]
[61. Figure (Variables: F)]
[62. Figure (Variables: E A B C D)]
[63. Figure (Variables: A B C D)]
[64. Figure: Cucurbi@ ta vel clau@.]
[65. Figure: Tubusſeu Pileus.]
[66. Figure: Matula.]
[67. Figure: Vas cęcu.]
[68. Figure: Lebes ſeu A@enum.]
[69. Figure: Pellicamum ſea Anſatum vas.]
[70. Figure (Variables: A B)]
[71. Figure (Variables: C K L G H A D B E F)]
[72. Figure (Variables: C D A B E)]
[73. Figure (Variables: B A E C D)]
[74. Figure (Variables: a d c e b)]
[75. Figure (Variables: c d f g a e b)]
[76. Figure (Variables: A B C)]
[77. Figure (Variables: E F G A B C D H K)]
[78. Figure (Variables: f e c d a b)]
[79. Figure]
[80. Figure (Variables: o a e b g f n d m l k h)]
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ſachen/ Das zwölfft bůch.
ſthond etwas größer/ wann die Sonn am Horizonte/ ſo der tag am lengſtẽ
iſt/ ſthet.
dann ſie richten ſich mehr gegen Mittag/ vnnd beſchreib alſo die
circkel vnnd jre theil/ nach dem vnnd die Mittag ſchatten groß ſeind.
wañ
du dann deß Polus höhe haſt/ auß einem bekañten ſchatten/ ſo zeichnen jn/
wie ich dich gelernet hab/ vnnd beſchreib nach gleicher rechnung inn allenn
theilen der circklen durch die ſechs linien ſo auß dem puncten D kom-
men/ die geleiche ſtund/ nach der xxix ſchlußreden deß Monteregien/ von
dem erſten beweglichen him̃el.
alſo auch der ecken zůnem̃ung. die du nach wi
derwertiger ordnung darzů ſetzen ſolt/ oder auch minderen/ nach den zeyt-
ſtunden/ vnnd alſo diſe orth verzeichnen.
demnach ſolt du nach derſelbigen
proportz/ der ſchatten ſtatt noch dem zeiger vnd compaß verzeichnen.
Deß-
halben offenbar/ daß Plinij klag ſo er hatt/ dahar kom̃en/ daß diſes von an
fang falſch geweſen.
Dann es iſt mehr ein irthum dañ enderung geweſen/
wiewol er vylicht auch durch die enderung gemehret worden.
Damit du aber diſer ſach ein exempel habeſt/ ſo laß die ſtunden wann der
tag am lengſten iſt/ zů Meyland vngeleich ſein/ da dañ die breite xliiij grad
hatt/ mit einem dritten theil/ vnd der lengſt tag xv ſtund vnd ein dritheil/
welches halbtheil vij ſtund vnnd zwen drittheil iſt.
darumb find ich die erſt
ſtund vor vnnd nach mittag x grad/ vnnd l minutenn.
die ander ſtund/
xxij grad/ xxiiij minuten.
die dritte xxxv grad/ xxxv minuten. die vierte
li grad.
v Minuten. die fünffte lxix grad/ xxviij Minutẽ. die ſechſte lxxxx
grad allwegẽ/ die ſibende cx grad/ xxxij minuten.
den anfang vnd end deß
tags cxxij grad/ xxxxviij Minuten.
Wann nun der bogen R S C außge-
theilet/ der des Sommers Solſtitien zůgehört/ vnnd ccxxxxv grad/ vnd
xxxvi Minutẽ haltent (wie geſagt iſt) wellend wir auch durch die linien S
R vnnd S C die vngeleichen ſtunden der geſtalt einſchreiben.
dann wann
der tag dañ zů mal xv ſtund vnd ein drittheil iſt/ vnd man die xv ſtund vñ
xx Minuten durch xij abtheilet/ kom̃et für ein yede vngeleiche ſtund/ ein
geleiche vnnd x vij Minuten/ welches dann ein viertheil vnd ein dreyßigeſt
theil iſt.
darumb geben wir für ein geleiche ſtund x grad vñ l minuten. vnd
für ein vierten vnd treyßigeſten theil der anderẽ vngeleichen ſtund iij grad
vnd xvi minuten.
alſo ſetzen wir daß der fünfften ſtund end von der linien
S D xiiij grad vñ vi Minuten ſtande.
alſo weit wirt auch der ſibendẽ ſtund
end dauon ſein.
darũb bleibend auß der anderen geleichen ſtund viij grad/
vnnd xviij minuten/ welche dann für xxiij minuten der ſtund ſeind.
Alſo
manglend noch ein vngeleiche ſtund zůerfüllen xxxiiij minuten.
welches
dann das halb/ vnnd der treißigeſt theil der dritten geleichen ſtund iſt/ für
welche nemmen wir vij grad vnd xxviiij minuten/ auß der dritten ſtund
weytte.
darumb finden wir daß der viertẽ ſtund end xxix grad vñ liij minu
ten von der linien S D ſthet.
alſo weit wirt auch der achten ſtund end auff
der anderen ſeyten ſein.
Der geſtalt wirſt du der vngeleichen ſtunden weytte haben/ wann du an
faheſt vonn dem puncten R ihn Orient/ ihn deß circkels theil R S T/ der
geſtalt wie du ſichſt.
Mann můß aber den gantzen boden ihn ein gewicht ſtellen/ vnd eben
machen/ in dem Mittag Circkel vnnd Horizonten.
diſes mag man fein auß
der bleywag verſthen.

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