Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[61. Figure (Variables: F)]
[62. Figure (Variables: E A B C D)]
[63. Figure (Variables: A B C D)]
[64. Figure: Cucurbi@ ta vel clau@.]
[65. Figure: Tubusſeu Pileus.]
[66. Figure: Matula.]
[67. Figure: Vas cęcu.]
[68. Figure: Lebes ſeu A@enum.]
[69. Figure: Pellicamum ſea Anſatum vas.]
[70. Figure (Variables: A B)]
[71. Figure (Variables: C K L G H A D B E F)]
[72. Figure (Variables: C D A B E)]
[73. Figure (Variables: B A E C D)]
[74. Figure (Variables: a d c e b)]
[75. Figure (Variables: c d f g a e b)]
[76. Figure (Variables: A B C)]
[77. Figure (Variables: E F G A B C D H K)]
[78. Figure (Variables: f e c d a b)]
[79. Figure]
[80. Figure (Variables: o a e b g f n d m l k h)]
[81. Figure (Variables: p q r d t ſ e)]
[82. Figure (Variables: a c d @)]
[83. Figure (Variables: H B D L M K G F C E N A)]
[84. Figure: Pr@ma. (Variables: C A B D)]
[85. Figure: Secun da. (Variables: E)]
[86. Figure: Tertia (Variables: F)]
[87. Figure: Tertia. (Variables: G)]
[88. Figure: MERIDIES. Aequinoctij circulus. Orizon ſeu Fin@tor uiſus, ſeu Limen uiſus. Orizon ORIENS. OCCIDENS circulus Poſitionis. circulus Poſitionis. SEPTEN TRIO. (Variables: 3 6 9 12 15 18 21 24 27 30 33 36 39 42 43 48 51 54 57 60 63 66 69 72 75 78 81 84 87 90 93 96 99 102 105 108 111 114 117 120 123 126 129 132 135 138 141 144 147 150 153 156 159 162 165 168 171 174 177 180 183 186 189 192 195 198 201 204 207 210 213 216 219 222 300 303 306 309 312 315 318 321 324 327 330 333 336 339 342 345 348 351 354 357 360)]
[89. Figure (Variables: A B 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1)]
[90. Figure (Variables: 10 20 30 40 50 60 65)]
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Von mancherlei wunderbaren
pel angezogen/ dann inn andern allen iſt gleich alſo. Dann was wilt du ſa-
gen ſo den heüwſchrecken oder fiſchen g emein ſeye mitt den mönſchen/ ia
nitt allein mitt dem gantzen mönſchen/ ſonder mitt einem beſonderen vnd
eigen orth an jme.
Ich wölte das Ariſtoteles vnnd Galenus/ die doch inn
wichtigen ſachen veil geſchriben/ auch ettwas hie angezeiget hetten.
Sind
die ding nitt waar?
vnnd ſo ſie waar ſind/ warumb haben ſie dann geſchwi-
gen?
Galenus iſt ettwas ſchamhaffter geweſen/ wöllicher weil es waar iſt/
nitt gar daruon geſchwigen/ ob er wol deren vrſach gewüßt hatt.
wer wolt
aber für gůtt haben/ das die Peripatetiſchen täglichen die fragen von dẽ
warmen/ kalten/ feüchten vnnd drocknen habend eingebildet/ vnnd aber
diſe träffenliche ſchwäre ding nie angerüeret/ ia ſie habend die mit allen jrẽ
liebkoſern/ vnnd ſo jren worten gentzlichen glauben/ laſſen ſthen/ als wüß
tend ſie nichts daruon.
Aber vermerck die vrſach/ demnach bedẽck auch by
dir ſelbß/ mitt was groſſem bracht vnd hoffart diſe ſind vmbgangen/ die-
weil ſie veil ding habend wüſſen wöllen/ vnnd wüſſend doch allein wenig/
vnnd das ſo gar gemein was/ vnnd doch diſes nitt genůgſam̃.
Domitt ich aber ſollicher ſach vrſach gäbe/ ſo treibend die Cantharides
mitt groſſer krafft den harn/ deſſen auch ein anzeigung iſt/ das ſie Hypo-
warumb die
Cantharides
die blaaſenn
ſchwären ma
chen.
crates in die waſſerſucht gegeben hatt/ das waſſer außzůfüeren vnnd rei-
nigen.
weil aber diſe die haut auff etzend/ wie man dañ ſicht iñ dẽ außwen-
digen artzneyen/ wann man die haut will auffetzen/ vnnd blateren auffzie-
hen/ ſo reitzen vnnd treibend ſie den harn wunderbarer geſtalt.
Es mag aber der harn kein ander glid verletzen/ dañ die blaaſen/ diewyl
er ſich allein daſelbſten verzeücht/ vnd mitt dem blůt vermiſchet/ vnd die
ſubſtantz der blaaſen aderecht vnnd on fleiſch iſt.
Was iſt dann für ein wunder wann die Cantharides/ nach gemeiner or-
dnung mitt allem dem ſo den harn treybet/ auch denn harn beweget vnnd
haraußfüeret?
dz ſie auch ſonſt nach gemeinem lauff ſchwären machẽd vnd
auffetzendt/ dieweil vnnd ſie auch der artzney ſind/ ſo blaaſen auffziehend
Vnnd harwiderumb/ dieweil von der ſcherpffe deß harns/ kein glid mag
verletzet werden dann die blaaſen/ vnnd die rören deß menſchlichen glidß
wann man die Cantharides drincket/ das allein die blaaſenn beweget wirt?
Du ſprichſt aber/ es thůnd ſölliches die Cantharides nitt allein wann man
ſie drincket/ ſonder auch wañ man ſie inn der hand haltet/ oder zů dẽ haupt
thůt.
Gleich als hetten wir nitt daoben angezeiget/ das alle artzney/ vor-
auß ſo ſubteiler ſubſtantz ſeind/ ſo do in das geäder zů obereſt bey der haut
tringen/ wann die erwarmen/ eben das vermögen/ wie auch die ding ſo in-
wendig genom̃en werden.
Nim̃ waar hie ſichſt du wie auß vilen dingen/ deren doch ein yetwäders
nitt faſt zůuerwundern/ ſo man ſie zůſam̃en thůt/ eines wirt wölches doch
das alles wunderbareſt iſt.
Die ſubſtantz deß meerhaſen iſt irdiſch vnnd nagächt/ wie Galenus be-
warumb der
meerhaſs die
lũg auffheiſſe.
zeüget/ doch ſubteil vñ etwz wermer.
weil nur diſe die Gall bewegt vñ auff
treibt/ als Dioſcorides anzeigt/ vnd aber nitt hinauß füeret/ betrüebet ſie
am mehſten das glid das auß den reiniſten vnnd gallechtigẽ geblüet ernee
ret wirt/ dergleichen wie Galenus ſagt/ iſt die lung.
dañ ſo bald die gall in
das geblüt kommet/ als Aetius vnnd Auicenna meldet/ ſo ſeüdet das ge-
blüt als inn einem hafen bey dem feüwr/ vnnd der moſt inn denn fäſſeren/

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