Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[91. Figure]
[92. Figure: Frigula. Habitabilis Borea@is. Ecliptica Tor ri da Habitabilis Auſhalis. Frigida. (Variables: 23{1/2} c 23{1/2} g 43 m 23{1/2} b 23{1/2} n 43 f 23{1/2} d 23{1/2} h 43 l 23{1/2} a 23{1/2} k 43 47 47)]
[93. Figure (Variables: a d e f g c b)]
[94. Figure (Variables: c a b e f d)]
[95. Figure (Variables: A E C D G H M N L B F)]
[96. Figure (Variables: A B C V E D)]
[97. Figure]
[98. Figure (Variables: a d c b e)]
[99. Figure: Arcticus Orient. Occides. Antarcti. (Variables: c a b d)]
[100. Figure (Variables: @ e f d g c a)]
[101. Figure]
[102. Figure]
[103. Figure (Variables: c d b a)]
[104. Figure (Variables: a c b d g l e l f)]
[105. Figure (Variables: a b c d e f k g h o)]
[106. Figure (Variables: d e a b c)]
[107. Figure (Variables: b a e d c)]
[108. Figure: Tetra cedron.]
[109. Figure: Exace dron.]
[110. Figure: Octo cedron]
[111. Figure: Icoſa he dron.]
[112. Figure]
[113. Figure]
[114. Figure: Gn@m@.]
[115. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 1)]
[116. Figure (Variables: g h b e m n f c k l d 2)]
[117. Figure (Variables: a k l m b e q r g f ſ t h c n o p d 3)]
[118. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 4)]
[119. Figure (Variables: a k b e m g f n h c l d 5)]
[120. Figure (Variables: a b c d 1)]
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Von mancherlei wunderbaren
Die Caſtell vnd bruntrog warend/ in wölche daß waſſer floß/ domitt man
es wider auß laſſe.
Es war durch des radts erkantnuß beſchloſſen (wie Frõ
tinus ſagt) daß man daß waſſer nitt lieſſe abweyſſen dann auß dem Caſtell/
damitt nitt die bäch oder die teüchell zerriſſen wurden.
Dañ es iſt offenbar/ daß auß vngeſtimme des waſſers/ die rören ſo auß
Metall (als vor geſagt) gemachet werden/ leichtlich brechen.
darum̃ war es
von nöten/ daß man zů dem erſten daß waſſer durch die teüchel leiter in die
Caſtell/ vnnd auß diſem/ einen yeden außtheilet.
Es thůt Ioannes Baptiſta Albertus darzů/ man ſolle von dem ſepto
zaun oder landweer/ allwägen bey hundert ellenbogen das Caſtell oder ſpe
cum ſetzen ſo xxx ſchůlang/ vnnd xx breitt ſeyend/ vnnd die xv ſchů nide-
rer dañ der bach iſt.
vnnd daß vm̃ zweyerley nutzung willen. die ein daß das
reiner waſſer harauß lauffe/ die ander daß mã des waſſers trib möge mehrẽ
oder minderen.
deßhalben machet er auch ein port bey dem eingang/ vnnd
ein möſchen gätter vnd türlin/ damitt wen der bauw einfalle/ daß mañ dẽ
wider erneüweren möchte on alle hindernuß des waſſers.
Der Calix ſoll die
weyß/ das waſſer auß dem ſtarcken flieſſenden waſſer abzů laſſen/ auch die
rören dardurch es laufft enderen.
dann ye mehr es auß einem groſſen vnnd
ſchnellen waſſer genom̃en/ ye ein beſſeren wäg es auch geleyttet wirt/ ſo ſoll
er auch die weyß mehren/ wölchen die rören/ ſo jñ der wag vnnd gſtracks ge
ſtellet iſt/ behaltet.
Mitt diſen worten zeiget er an daß die rören auß dem Calice kom̃en. faſt
geleich wie auch Frontinus ſagt.
In etlichen wie die Calices in einem zim̃li-
chen mäß verzeichnet warend/ hatt man geleich ettliche gröſſere geſchir/ vn
der die rören gethan.
auß dem volget/ daß das waſſer nitt in ſeiner ordenli-
chen weitte eingeſchloſſen/ ſonder durch ein änge ſtraß außgetrucket ward/
vnnd alſo leichtlich den nächſten teüchel det weytter war/ darbey erfüllet.
Deßhalben wañ der Calix vnnd kelch verzeichnet wirt/ ſoll man auch fleyſ
ſig vermercken/ daß man auch der nächſten rören oder teüchel weitte verzei
chue/ wölches dañ/ wie vor geſagt/ auch des radts erkätnus begriffen hatt.

Die rören war nitt minder dañ xij finger lang/ dañ das waſſer wirt alſo ge-
zemmet.
vnnd ye länger die rören iſt/ ye mehr des waſſers außlauff verhin-
deret wirt.
Deßhalben iſt der Calix ein geſchirr/ in wölchẽ das waſſer geſam̃let wirt/
das nicht mangle/ oder nicht überbleibe wañ es gröſſer wäre/ dañ es ſein ſol
te.
Das Caſtell aber iſt ein verwarung/ welches diſes alles behaltet/ das
nicht darauß lauffet/ dañ durch die rören.
Diſes iſt auch zů mercken/ daß das waſſer nitt lauffet/ es ſeye dañ das or-
waſſers von
vnd zů eyt-
tung.
th niderer zů welchem es lanffet.
die alten machtẽd diſen vnderſcheyd/ auff
hundert ſchü allweg anderthalben ſchů.
zů vnſerẽ zeyttẽ hatt man ein ſubti
lere rechnũg/ die aber gar kom̃lich iſt/ das erterich zů wäſſeren/ nam̃lich all
wägẽ auff ſech ßhundert ſchritt/ allein ein daumẽ breitt.
es ſpringt aber dẽ dz
waſſer nit/ vñ wirt nit gnůg kalt.
darum̃ iſt dz ein kom̃licher/ dz an{der} gemei
ner.
Aber wie ich geſagt hab/ in dẽ teüchlẽ vñ jrdinẽ rören iſt ein ye{der} vnder-
ſcheid genůgſam̃.
dan man kan das orth/ dar in ſie lauffen etwas niderer gra
ben/ aber in den känelen vnnd bächen nitt alſo.
Der Frontinus zeiget an/ es ligend die rören vnd teüchel baß vnder der
erdẽ/ dieweil ſie weder hitz nach kälte nach anderẽ zůfälen vnderworffẽ ſind.

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