Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[91. Figure]
[92. Figure: Frigula. Habitabilis Borea@is. Ecliptica Tor ri da Habitabilis Auſhalis. Frigida. (Variables: 23{1/2} c 23{1/2} g 43 m 23{1/2} b 23{1/2} n 43 f 23{1/2} d 23{1/2} h 43 l 23{1/2} a 23{1/2} k 43 47 47)]
[93. Figure (Variables: a d e f g c b)]
[94. Figure (Variables: c a b e f d)]
[95. Figure (Variables: A E C D G H M N L B F)]
[96. Figure (Variables: A B C V E D)]
[97. Figure]
[98. Figure (Variables: a d c b e)]
[99. Figure: Arcticus Orient. Occides. Antarcti. (Variables: c a b d)]
[100. Figure (Variables: @ e f d g c a)]
[101. Figure]
[102. Figure]
[103. Figure (Variables: c d b a)]
[104. Figure (Variables: a c b d g l e l f)]
[105. Figure (Variables: a b c d e f k g h o)]
[106. Figure (Variables: d e a b c)]
[107. Figure (Variables: b a e d c)]
[108. Figure: Tetra cedron.]
[109. Figure: Exace dron.]
[110. Figure: Octo cedron]
[111. Figure: Icoſa he dron.]
[112. Figure]
[113. Figure]
[114. Figure: Gn@m@.]
[115. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 1)]
[116. Figure (Variables: g h b e m n f c k l d 2)]
[117. Figure (Variables: a k l m b e q r g f ſ t h c n o p d 3)]
[118. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 4)]
[119. Figure (Variables: a k b e m g f n h c l d 5)]
[120. Figure (Variables: a b c d 1)]
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ſachen/ Das erſt bůch.
Damit ich aber wider auff mein fürnemmen kom̃e/ ſeind noch drey ſtuck
überig/ die man billich wiſſen ſoll.
Zům erſtẽ/ warumb das waſſer ſo beſeitz
auch auß den ſpälten der ſtillſtanden pfützen lauffet/ eben ſo vngeſtüm als
durch das getäfel.
Zům anderen/ wie das waſſer ſo auß einem nideren kä-
nel laufft/ aber doch vnuerhindert reichlichen hinauß flieſſen mag/ wann
es nit ein anders ſo hernach volget mit jm zeücht.
Zům dritten/ daß das al-
ler ſch wäreſt iſt/ ob das höher waſſer langſamer lauffe/ dann es laßt ſich an
ſehen/ als ob alle groſſe waſſer etwas milter lauffen.
Das erſt iſt gůt zů eroffnen/ dieweil das obereſt waſſer bey den ſeiten tru
cket/ vnd deßhalben auch on allen anderẽ lauff treibt/ vnd dz waſſer flieſ-
ſen machet.
Deßhalbẽ laufft das waſſer ſchnell durch die enge löcher/ nach
der proportz des druckenden waſſers/ gegen dem ſo getrucket wirt.
hie ent-
ſtath aber ein frag auß diſer frag.
dann es nit gläublich/ das es von dẽ gan-
tzen waſſer getruckt werde/ dañ es wirt die proportz der bewegung nit behal
ten/ weil auß einem kleinẽ vnnd vollen weinfaß/ der wein ſo ſchnell herauß
laufft/ dz ſollichs auch nach der proportz des großen gantzen waſſers beſche
he/ der trib müſte vil gröſſer ſein/ vnd faſt vngläublich.
wañ aber der truck
nit von dem gantzen waſſer beſchicht/ bleibt die frag anſthan.
Deßhalben ſagen wir/ es werde alles waſſer getrucket/ vnd wie es getru-
cket wirt/ alſo truck es auch/ doch nit ſo faſt.
dañ weil die theil getrucket wer
den/ ſo trucken ſy auch.
deßhalb wirt das theil ſo außlauffet von allẽ waſſer
getruckdt/ aber von dem auſſerſten vyl minder.
aber von dem nächſtẽ gar
faſt/ vnd nit gleich weit von denen/ ſo gleich weit daruon ſeind/ aber gar
faſt ſo geſtracks iſt von dem ſo ablauffet/ biß zů dem port ſo gegẽ über ligt/
vnd gar wenig von dem dz an den ſeiten/ vnd nach des fluß oder bachs len-
ge ligt/ vnd auch von dem nit geleich/ ſon{der} von dem ſo vor gath gar nicht/
von dem aber ſo an einem höherẽ orth iſt/ noch mehr.
Von dem auch ſo von
dem oberen orth/ auch anderer geſtalt/ dann von dem näheren vyl mehr/
von dem weiteren aber minder.
Wölches auch durch einen vnuerhinderten känel laufft/ wañ es võ dem
andern vmbgeben vnd eingeſchloſſen wirt/ hatt ein bewegung/ als ein vr-
ſach des anſtoß/ vnd zeücht das hernach volget.
deßhalben auch nit ſo faſt/
als wañ es durch ein rörẽ oder teüchel geleitet wurde.
vnd nit ſo wenig/ als
wann es nider/ vnnd etwas dünner were.
deßhalben iſt die vrſach der höhe
nit inn allem waar/ als wann man es durch die teüchel leitet/ auch nitt gar
Ein waſſer
zücht das an-
der.
falſch/ als in dem teüchel ſo nider iſt/ vnnd kein rechte höhe hatt/ die man
mag außbrechen.
Aber es zeücht mittelmäſſig vnd vngleich/ wie geſagt iſt/
wann die inneren theyl mehr ziehend/ die auſſere aber gar wenig oder gar
nicht/ als die zůobereſt ſeind.
Man můß aber allwegẽ die nateürliche regel
behalten/ das ſich die nateürliche ding allgemach võ einem zů dem andern
neygen.
das auch alle ding ſo einandern von natur änlich/ auch auß willen
änlich ſeind.
deßhalben findet man auch ſelten ettwas vnder jhnen gantz
lauter.
Alſo erfindet ſich auch hie der dritten frag außlegung. Dann das
waſſer/ als bey der einigen neygung/ laufft ettwas langſammer inn einer
gröſſeren weyte/ alſo auch vnder gleicher neygung vnd groſſer tieffe/ dann
wie vorgeſagt/ hatt es zů nidereſt ein neygung zů obereſt aber weil et fleüſ-
ſe/ gar keine.
das gantz aber geleich. deßhalben nach dem trib der mitleſten
neygung/ wirt das gantz waſſer bewegt/ alſo auch alle flüs.
dann ye tieffer

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