Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[91. Figure]
[92. Figure: Frigula. Habitabilis Borea@is. Ecliptica Tor ri da Habitabilis Auſhalis. Frigida. (Variables: 23{1/2} c 23{1/2} g 43 m 23{1/2} b 23{1/2} n 43 f 23{1/2} d 23{1/2} h 43 l 23{1/2} a 23{1/2} k 43 47 47)]
[93. Figure (Variables: a d e f g c b)]
[94. Figure (Variables: c a b e f d)]
[95. Figure (Variables: A E C D G H M N L B F)]
[96. Figure (Variables: A B C V E D)]
[97. Figure]
[98. Figure (Variables: a d c b e)]
[99. Figure: Arcticus Orient. Occides. Antarcti. (Variables: c a b d)]
[100. Figure (Variables: @ e f d g c a)]
[101. Figure]
[102. Figure]
[103. Figure (Variables: c d b a)]
[104. Figure (Variables: a c b d g l e l f)]
[105. Figure (Variables: a b c d e f k g h o)]
[106. Figure (Variables: d e a b c)]
[107. Figure (Variables: b a e d c)]
[108. Figure: Tetra cedron.]
[109. Figure: Exace dron.]
[110. Figure: Octo cedron]
[111. Figure: Icoſa he dron.]
[112. Figure]
[113. Figure]
[114. Figure: Gn@m@.]
[115. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 1)]
[116. Figure (Variables: g h b e m n f c k l d 2)]
[117. Figure (Variables: a k l m b e q r g f ſ t h c n o p d 3)]
[118. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 4)]
[119. Figure (Variables: a k b e m g f n h c l d 5)]
[120. Figure (Variables: a b c d 1)]
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ſachen/ Das erſt bůch.
ger dann die Barbari/ wie dann die röſſer lenger ghan dañ lauffen mögen
dañ der lauff mag nitt lang wären/ ob du es gleich wol haben wölteſt.
Deß-
halben ſind Barbari bey allen völckern/ wölche jre begirden nitt gewalti-
gen mögen/ Man ſoll auch die ſo bey den Barbern gůtt künſt vnnd ſitten
erhalten (derẽ aber gar wenig ſind) als Anacharſis {der} Scythier nit mitt dẽ
ſchmälichen nam̃en Barbaros ſchelten/ dann die ſitten/ vnnd nitt die land
theilen die mönſchen voneinandern/ wiewol die land den ſitten faſt anhan
gend/ Dann ſie machen das diſe oder yhennige ſtoltz vnd brachtig ſeind/ al
ſo das jhnen eigentlich angeboren/ das ſie nitt wöllen geirret haben/ darũb
gereüwen ſie die irthůmb nitt/ vñ mögen die nitt verbeſſerẽ.
Es iſt aber di-
ſes der anfang/ wölches dann durch enderung der zeit harkompt/ namlich
das man inn der guldenen welt läbe/ das iſt inn gůtten ſitten/ dañ alle mẽ-
ſchen ſeind wie dz wachs/ wölche die bildtnus behaltẽ/ ſo mã inn ſie drucket.
Es beleiben auch mitt {der} zeit nitt alle ding bey allen/ ia nitt gleiche breüch
Alle ding ha-
bend ir end.
dann es wirt alles alt/ wie inn den bücheren von den heimlichen ewigkeiten
oder ewigen heimligkeiten geſagt iſt.
Ich ſag von den lãdtſchafften/ geſatz-
en/ völckeren ſtetten/ gewonheiten/ regimenten/ herſchungen/ haußhal-
tungen/ künſten/ ſprachen/ auch von den ehren ſelbs/ vnd der mönſchen ge
dechtnuß.
Es kommen aber an deren ſtatt andere/ als an ſtatt der geſatzen
die geſatz auff das meer ein meer/ auff die berg die berg/ auff die waſſer waſ-
ſer/ auff die bücher die bücher/ vnnd alſo eines auff das ander/ dann eines
todt iſt deß anderen leben.
Engelland was etwan gegen mittag in groſſem anſehen/ nun aber wirt
es alt/ vnd vergleichet ſich dem gypß vnd faulen ſteinen/ doch nimpt es an
leüthen vnd allem überfluß zů.
Hargegen iſt ietz Schottland etwas raucher vnnd vnwhonhaffter/ die-
weil vnnd es zům theil höher gegen mittnacht liget/ vnd deßhalben iſt das
meer auch ſpäter abgefahren/ vnd hatt vil tauher vnd vnfruchtbarer ber-
gen.
Es ſeind aber der iaren ſo vil/ das diſes ſo vergangen/ nitt mag inn ge
dächtnus ſein/ nach das wölliches zůkünfftig/ gemůtmaſſet werden.
Diſes mag auch die vernunfft merckenn dann die werme theüwet ab/ es
ſterckend auch die leib diſe wind ſo von mitternacht ſeind/ vnnd machend
die ſitten der mönſchen etwas grob/ vnnd nitt hoffertig/ vnnd erhaltend
die örther an jrenn gelegenheit das ſie nitt verderbend/ doch ſeind diſe zům
theil gůtt/ zům theil böß/ aber die gantz Inſel hatt für vnnd für wind/ von
wegen deß meers.
Deßhalbẽ möcht ſich yemand verwundern/ warũb Ariſtoteles geſagt ha
be/ der wind ſeye ein warmer vnnd trockner dampff/ ſo wir doch ſehend das
die wind nitt allein vmb das meer/ ſonder auch vmb die flüß ſtätigklichen
wäyen/ doch hatt er auch ſeine vrſachen darumb/ Dañ weil der lufft feücht
iſt/ vnd der lufft ein wind wäre/ ſo wurde er auch feüchten ſo er bewegt wur
de/ alſo aber tröcknet er den mehrentheil/ demnach kommen die wind vnnd
rägen gern nach einandern/ wañ auch die wind angand/ ſo hören die rägen
auff/ vnnd wann der rägen herab kom̃et/ ſo hören auch die wind auff.
Es
Der wind@@
vrſprung.
kom̃en auch die wind auff die erdbidmen/ zerſpaltungen/ vnd ettliche höff
ſo vmb den Mon ſeind/ auch wann die kleinen ſternen nitt mehr geſehenn
werden.
diſes möchte zwar nitt beſchähen/ wann nitt ein dampff vorgien-
ge/ wöllicher den ſchein der ſternen hinneme/ vnnd dergleichen höff vnnd

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