Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[11. Figure (Variables: d h k l c g f)]
[12. Figure (Variables: a h k l g b c d f e)]
[13. Figure (Variables: a b c d)]
[14. Figure (Variables: e f g)]
[15. Figure (Variables: l h k m)]
[16. Figure (Variables: A C D B)]
[17. Figure (Variables: g k f e c b b d l A)]
[18. Figure (Variables: h g b a d c f k e)]
[19. Figure (Variables: c b a d e)]
[20. Figure (Variables: a k c b d f e m n g h l)]
[21. Figure (Variables: e b g a c d f)]
[22. Figure (Variables: 135 30)]
[23. Figure (Variables: a b)]
[24. Figure: Piceę fructus. Pineę fructus.]
[25. Figure]
[26. Figure: Colocynthis. Cucurbita longa. Cucur bita mari na.]
[27. Figure (Variables: d a e l b k f c g h)]
[28. Figure: OS. Venter. Inteſtinũ. A@@s. (Variables: A D B C >A B C D)]
[29. Figure (Variables: a b)]
[30. Figure]
[31. Figure]
[32. Figure]
[33. Figure: lapidis longitudo (Variables: C E D A F B)]
[34. Figure (Variables: a k @ c d g f e b)]
[35. Figure (Variables: d b e c a f g)]
[36. Figure (Variables: a d b c)]
[37. Figure (Variables: a c b d e)]
[38. Figure (Variables: f a d b r c g)]
[39. Figure (Variables: f a d ſ b c g)]
[40. Figure (Variables: A L H F C E G D K M B)]
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Vorred.
ſelbige/ vnd was von jnen kom̃et/ recht bewaren vnd erhalten ſolle. Noch
dem ſelbigen keeret er ſich ordenlichen zů den vnuernünfftigen thieren/ vñ
zeiget zů erſten der vnuollkom̃enen/ als gewürm vnd ſchlangen/ dẽnoch der
vierfüſſigen ſo auff erden/ der vöglen ſo im lufft/ vnd der fiſchen ſo im waſ
ſer wonend/ art vnd eigenſchafft gar fleyſſiglichen an/ auch was für wun-
derwerck bey einem jedẽ an ſeinem nateürlichen orth vnd platz vorhanden.
Auff diſes alles kommet er auch zů deß menſchen weſen vnd natur/ von
wölches wegen das ander alles von Gott dem ſchöpffer geordnet/ vnnd ge-
machet worden.
vnnd zeiget hiemit vyl vnnd mancherley künſten/ vnd er-
findungen an/ wölliche durch deſſen hohen verſtand harfürgebracht vnnd
an tag geben worden/ darzů wie ſolliche zů erhalten vnnd auch zů verbeſſe-
ren vnnd zů mehren ſeind/ es ſeye gleich durch das feüwr oder andere wun-
derbare inſtrumenten/ mitt wölchen die menſchen gemeinlich vmbghond/
vn jr kurtz leben hie auff erden verſchleyſſend.
Zů letſt ſchreibet er auch von vylfaltigen wunderzeichen/ ſo ſich an allen
orthen/ auch wider die natur zůtragend.
deßgeleichen von waarſagungen/
ſeltzammen geſichten/ geyſteren vnnd geſpenſten/ ſo ſich allenthalben erzei
gend/ ab wöllichem ſich billich mencklich zů verwunderen.
vnnd diſes mitt
ſollicher beſcheidenheit vnd nateürlichen vrſachen/ daß ein yeder verſtendi
ger/ ſo vyl vnnd einem menſchen zů wüſſen gebüret/ nicht weyter noch zů
gründen begeret/ ſonder ein gůt vernügen hat.
Es ſoll aber mencklich wüſſen vnnd verſthen/ daß alles hie noch der na-
tur/ vnnd noch menſchlichem verſtand/ deßgleichen noch Philoſophiſcher
art angezeiget.
deßhalben ſo etwas hie begriffen/ daß nicht in allen puncten
Philoſophia
weichet dem
wort Gottes.
mitt der heiligen geſchrifft ſtimmet/ als namlich (damitt man ein exempel
habe) wann die nateürlichen Meiſter durch deß meers ſaltz beweiſen/ dz die
welt eewig beſtanden vnnd nit erſchaffen ſeye/ ſoll billich menſchliche ver-
nunfft weychen/ vnd das wort Gottes krefftig/ vnnd in ſeinem werdt für
waarhafft vnnd beſtendig gehalten werden.
es iſt gewüß daß ein yedes ge-
ſtirn oder auch liecht ein glantz vnd ſchein gibt/ ſo es harfür geſtellet wirt.
wann aber der Sonnen liecht harfür kommet/ vnnd ob vnſerem Horizon-
te dahar faret/ hörend alle andere liechter auff/ vnd ſeind nit anderſt/ dann
wann ſie gleich nit werend.
Nit andereſt ghet es auch mit menſchlicher ver-
nunfft vnnd der geleerten Philoſophia zů.
dann ob wol diſe ein beſondere
gaab Gottes/ durch wölche die vngleübigen weyt kommen/ vnd zům theil
ein wũſſenheit von Gott erlanget/ wirt doch diſe gantz zů ſpott vnnd ver-
nichtiget/ wann ſie etwan anders ſchleüſſet/ weder das lauter vnd häl Got
tes wort vnns mit heiteren worten anzeiget.
dann diſes iſt das eewig liecht/
wölches vnß zünden/ vnd den weg zů dem eewigen leben weyſen ſoll.
Wann aber etwas durch menſchliche weyßheit eroffnet/ ſo zů diſem zeyt
lichen leben dienſtlich/ vnd dem wort Gottes nit zů wider/ ſoll man es billi
chen annemmen/ ſich deſſen fröuwen/ vnd für ein gaab Gottes erkennen/
dieweil er allein ein vrſprung alles güten iſt.
Deßhalben diſes werck für vyl
andere büecher hoch zů loben vnd zů preyſen/ dieweil es von ſo manigfalti
gen dingẽ der natur handlet/ was ſich in der welt zůtrage/ vnd auß was vr
ſachen auff diſe/ vnd kein andere weyß.
alſo wann einer diſen dingen fleyſſig
nochgedencket/ mag er vyler dingen erfarung/ vnd ein hochen verſtand in

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