Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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Von mancherlei wunderbaren
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            bewegung/ von welchem nun zů mehrmalen geſagt/ vnnd darumb hatt ſie
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            kein ſtreyt mit dem faden/ weil der weich iſt/ ſonder deß metalls ſtuck ſelbs
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            vndereinander/ ſo hert ſeind/ alſo ghet es auch mit dem ſeil zů/ welches mit
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            der hand zerbrochen wirt/ als an einem anderen orth angezeigt/ vnnd be-
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            ſchicht doch ſolliches nit võ der hand/ ſonder dem ſeil. </s>
            <s xml:space="preserve">demnach auch diſes/
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            warumb diſe meinen die ein burde tragen/ ſy ſeye leichter wañ ſie an einem
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            langen ſtecken/ dann ſo ſie an einem kurtzen iſt/ ſo doch der lang ſtecken der
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            ſchwere auch etwas zů thůt. </s>
            <s xml:space="preserve">wann es auch einer allen ſolte tragen/ wurde es
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            vmb ſo vyl ſchwerer/ als der ſteck lenger iſt. </s>
            <s xml:space="preserve">die vrſach iſt daß er ſich beügt/
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            dann wann er geſtrackt belibe/ wurde es anders zů ghen. </s>
            <s xml:space="preserve">dann wann er ſich
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            beügt ſo legt er ſich baß auff die ſchulteren/ vñ wirt alſo ein yedes theil min
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            der beſchweret.</s>
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            wann ein fa-
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            den darumb
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            iſt.</note>
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            <s xml:space="preserve">Sonſt ſeind ettliche ding/ welche man zů böſem gebrauch erdenckt/ als
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            wann man die ſigel abgrabet/ welches dañ mit gewäſſerten gyps oder weich
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            en ſchwebel zů ghet/ oder mit einem roßhaar verſetzet wirt. </s>
            <s xml:space="preserve">diſes ſeind klei-
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            ne ding vnnd doch etwann großer vngleten vrſach geweſen/ wie auch diſes
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            ein ſchlechter vnnd lecherlicher handel/ wann die Zeigeiner vnd heiden ſo
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            in vnßeren landen vmſchweyffen/ die hüner/ enten/ genß/ vnd kungelein
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            mit dem angel ſtelen/ wann ſie diſen geleich zů jnen ziehẽ. </s>
            <s xml:space="preserve">dañ diſe mögend
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            mit der ſtimm oder zůſammen ſchlagung der flüglen den diebſtal nitt offen
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            baren/ weil ſie diſe allgemach in ſchneller eylzů jnen zihen. </s>
            <s xml:space="preserve">deßhalbẽ bedörf-
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            fen diſe keines Niderlẽdiſchen @aghund/ dieweil auch in einer yeden art die
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            armen ir kommlichkeit hand. </s>
            <s xml:space="preserve">diſe erfindung iſt von den fiſchen zů den vög
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            len kommen. </s>
            <s xml:space="preserve">Alſo ghet es auch zů/ weil die reichen jre bett auß pflunfederẽ/
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            wollen/ ſeyden/ oder bauwelen machend/ habend die armen bůchẽ bletter/
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            welche vor dem regen zůſammen geleſen/ wie die bergleüt in vnſeren landẽ.
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            <s xml:space="preserve">darzů von dem ſtaub haar/ deßẽ man ein treffenlichen hauffen findet. </s>
            <s xml:space="preserve">Ich
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            hab auch in Schottland ein kraut geſehẽ der bintzen geleich/ welches ſchier
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            wie bauwelen geweſen. </s>
            <s xml:space="preserve">möcht man nit auch auß dem ſelbigen bett machen? </s>
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            dañ die matery auß welcher man bett machet/ ſoll kom̃lich/ geſund/ weich/
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            trocken/ kalt ſein ſo bald warm werde/ vnnd die werme behalte.</s>
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            <s xml:space="preserve">Weil ich von den betten red/ gedenck ich auch an deren mancherley ge-
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            brauch/ man machet zů reyß betten/ vnd kriegs betten/ zů trucken in welch
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            en man die bett behaltet. </s>
            <s xml:space="preserve">dann an dem einen theil richten ſich die trucken o-
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            der trög in ein klein vnderſich als die gräber/ vnnd an dem hinderen theil/
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            da ſie etwas höher/ ſeind ſie geſtrackt. </s>
            <s xml:space="preserve">Man ſtellet eine gegen der anderen
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            über/ als weit von einanderen/ als lang ſie ſeind/ namlich ein klein weyter
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            dann eines mans lenge. </s>
            <s xml:space="preserve">die theil A B vnd C D habend bret-
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            ter/ ſo in den anglen ſthond/ vnnd ſeir d beweglich/ an dem
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            anderen orth hangend ſie an hacken an dem anderen trog/
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            vnd werden die ſpanbett alſo zů bereittet. </s>
            <s xml:space="preserve">An dem anderen/
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            vnder dem brett/ damit ich ein exẽpel gebe/ ſeind düñe bret-
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            lein verborgen ſo mitt eyßen knepffen zůſammen gefügt.
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            <s xml:space="preserve">wann man diſe auß ſtreckt nach jrer lenge/ kommend ſie zů
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            dem anderen trog/ vnnd hangen mit hacken daran. </s>
            <s xml:space="preserve">vnnd
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            wirt alſo der vndertheil deß bett verordnet/ vff welches mã
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            gemeinlich ein ſtrouſack legt. </s>
            <s xml:space="preserve">Alſo hab ich eines zů bereittet bey Iohanſen
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            Formenten der Venediger legatẽ/ einem hoch verſtendigen man/ meinen</s>
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