Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

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[91. Figure]
[92. Figure: Frigula. Habitabilis Borea@is. Ecliptica Tor ri da Habitabilis Auſhalis. Frigida. (Variables: 23{1/2} c 23{1/2} g 43 m 23{1/2} b 23{1/2} n 43 f 23{1/2} d 23{1/2} h 43 l 23{1/2} a 23{1/2} k 43 47 47)]
[93. Figure (Variables: a d e f g c b)]
[94. Figure (Variables: c a b e f d)]
[95. Figure (Variables: A E C D G H M N L B F)]
[96. Figure (Variables: A B C V E D)]
[97. Figure]
[98. Figure (Variables: a d c b e)]
[99. Figure: Arcticus Orient. Occides. Antarcti. (Variables: c a b d)]
[100. Figure (Variables: @ e f d g c a)]
[101. Figure]
[102. Figure]
[103. Figure (Variables: c d b a)]
[104. Figure (Variables: a c b d g l e l f)]
[105. Figure (Variables: a b c d e f k g h o)]
[106. Figure (Variables: d e a b c)]
[107. Figure (Variables: b a e d c)]
[108. Figure: Tetra cedron.]
[109. Figure: Exace dron.]
[110. Figure: Octo cedron]
[111. Figure: Icoſa he dron.]
[112. Figure]
[113. Figure]
[114. Figure: Gn@m@.]
[115. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 1)]
[116. Figure (Variables: g h b e m n f c k l d 2)]
[117. Figure (Variables: a k l m b e q r g f ſ t h c n o p d 3)]
[118. Figure (Variables: a g h b e m n f c k l d 4)]
[119. Figure (Variables: a k b e m g f n h c l d 5)]
[120. Figure (Variables: a b c d 1)]
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Von mancherlei wunderbaren
das etliche monat lang alle kindbetterẽ ſterben/ zů anderẽ zeitten aber wer-
dend ſie erhaltenn?
Zů etlichen zeytten erſcheinend wunderzeichen/ etwan
ſtarcke leüt/ etwan gar nicht/ ſonder es iſt alles ſtill?
Demnach ſeind ſo vil
meerwunder/ ſo vil waarſager/ ſo vil weyſer leüth/ ſo vil ding/ deren man
ſich nie verſehen?
Zů andern zeytten iſt alles ſtill.
Demnach ſeind enderungen der zeytt/ ſchnee/ hagel/ wind/ vnnd etliche
wunderbare ding vnnd faſt wunderzeichen.
Als iñ dem xvj. jar der reichen
Dauids deß künigs inn Schotten/ inn dem jar Chriſti M CCC xlvij.
ha-
bend die ſchaff inn der jnſel Albion nitt geborn/ die rappenn aber vnnd die
thauben habend im winter jre junge fürgebracht/ vnnd im ſom̃er nitt.
Es
ſeind auch ſo vil meüß geweſen/ das man kümerlich iñ den heüſern whonen
Die @appen ge
bären im win
@@r.
oder die bauren etwas auß dem feld habend bringen mögen.
Nach xj. jaren
aberiſt auch treffenlich vil waſſer kommen/ vnnd das nitt mitt minderem
ſchaden/ dañ vor von den meüſen.
Du ſprichſt aber/ ſolches hatt ſein natür
liche vrſach.
Deß einen will ich anzeigen/ von dem man ſich mehr zůn erwun
deren/ namlich warumb die rappen im winter eyer legend/ vnnd im ſom-
mer nitt/ dann der winter was warm/ vnnd zů frü.
es legend aber die vögel
iñ der werme jre eyer.
deßhalben leeret auch der bauren kunſt/ das man vil
eyer von den hennen hatt im winter/ wann man ſie an einem warmen ohrt
ernheeret.
Was iſt dann das für ein wunder/ das die feine werme deß him-
mels die vögel bewegt hatt/ jre junge zů bringen?
vnnd dañ vil mehr wann
ſie erſt warme ſpeyß gehabt.
du ſagſt aher/ keines wegs/ ſonder es iſt genůg
an der werme auß der erden/ oder auß dem meer/ oder die auß den winden
entſthat.
Wir habend aber ſchon iñ den vorgenden bücheren angezeiget/
es entſtande gar kein werme dann allein vonn dem himmel.
die werme aber
ſo auß anderen vrſachen entſthet/ vnnd von den vorigen nitt kommend/
die thůnd nicht zů der geberung/ dann das ſie allein die himmeliſche vonn
dem das ſie ſonſt hinderete/ ledigend/ vnnd das fürnemlichen auß der ma-
terien grobheit.
Alſo erhalten wir etliche beüm im winter durch das feüwr.
Wann dann nur diſe im winter all jre krafft verlorn/ iſt kein wunder das ſy
im ſommer habend auffgehört.
Alſo iſt diſe vrſach offenbar/ vnnd hatt von
dem einfluß ſeinen vrſprung.
Weil nur ſolches vnd anders dergleichen menckliches zůlaſſet/ glaubend
Influentz ſoll
züglaſſen wer
den.
ſie doch es ſeie ein andere vrſach dann von der influentz.
dann zů dem erſten
meinend etliche es ſeye Gott/ die eigentliche vrſach aller dingen/ ein theil a-
ber die teüffel/ etlich es beſchehe on all gefahr/ als die Epicuriſchen/ etliche
meinend es komme von der natur aller dingen vnnd von den Elementen/
ſonſt aber hatt niemand mögen andre vrſachen erdencken o{der} erfinden.
Ich
verwunderen mich aber derenn allerſammen/ weil die doch ſehend ein ſol-
liche ordnung aller dingen am him̃el/ ein ſollichen gewalt vnnd gröſſe der
ſubſtantzen/ vnnd in etlichen als in der Sonnen vñ Mon ſo krefftige wir-
ckung/ das ſie ſolliche offenbare ding/ ſo vor augen ſthend verlaſſend/ vnd
grobe vngereimete vnd vnerkañtne vrſachen ſůchend?
Die vnwüſſenheit
aber vñ liebe zů den ſecten/ die thůnd nach wunderbarere ding.
Deßhalben
die ſo ſagend Gott ſeye ein vrſach ſollicher dingen/ ſoltend ſich ſchämen/ ge-
leich als wann ſie ſprechend der Künig ſeye ein troßbůb/ koch/ kriegßman/
vnd ſchreiber/ darũb dz er über die alle herſchet?
demnach weil diſe ſehen dz
die werme von der Sonnen kom̃et/ vñ die kreüter von den ſaamen/ warũb

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