Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen
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Außzug von allen
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            ſein vrſprung bekommen/ will ich ein fein inſtrument lernen machen/ mitt
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            welchem man das mäl beütlen mag/ ſo erſt bey drey jaren har erfunden/ da
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            mit man ſehe/ wie hoch verſtendige köpff/ etwan auß ſchlechten dingen mö
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            gend reich werden. </s>
            <s xml:space="preserve">Dann weil die becken all diſes brauchẽ auß großer nutz
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            barkeit/ vñ aber diſer ein freyheit von dem Keyſer erlanget/ daß niemand
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            ſich deſſen on des erfinders bewilligung gebrauchen ſolle/ erneeret ſich di-
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            ſer alſo/ vnnd hatt in kurtzer zeit ein ſchön hauß gebauwen. </s>
            <s xml:space="preserve">Dann es laßẽd
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            nit allein die becken/ ſonder auch alle ſtifftungen/ clöſter/ vnnd edelleüt/
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            welche vyl geſinds haben/ auß vylfaltigem nutz vnd notwendigkeit diſes
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            machen. </s>
            <s xml:space="preserve">darzů vyl andere ſo ſich darab verwunderen.</s>
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            <variables xml:space="preserve">K H F E B D G A C I N M L P O</variables>
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            <s xml:space="preserve">Man bereitet diſes al
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            ſo. </s>
            <s xml:space="preserve">Es iſt ein klein rad
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            B/ welches zů auſſereſt
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            ein handhebe hatt/ da-
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            mit man es möge vmb-
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            treiben/ mit dem A ver-
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            zeichnet. </s>
            <s xml:space="preserve">diſe ghond beid
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            für das inſtrument hin-
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            auß. </s>
            <s xml:space="preserve">In mitte des rads
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            ſteth ein ſtecken C/ wel-
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            cher durch des rads be-
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            wegung vmbgetriben wirt. </s>
            <s xml:space="preserve">bey dem C ſthond zwen hültzene zincken gegen
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            einander über/ vnd zwen ander zůnechſt darbey/ welche auch gegen einan-
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            der ſthond/ doch faſt zwiſchen den zweyen erſten/ alſo wann das rad vmb-
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            lauffet/ ſie zů dem vierdtẽ malẽ das breit holtz/ oder vyl mehr die taflen D
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            Eanrürend/ ſo zů beyden ſeiten an dem kaſten hanget. </s>
            <s xml:space="preserve">alſo daß die taflen/
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            wann das rad vmblauffet/ vnd die zincken daran ſchlagend/ on vnderlaß
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            durch ein zitterechtige bewegung bewegt wirt. </s>
            <s xml:space="preserve">Es wirt aber das holtz C/
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            vnd ein theil der taflen mit einem kleinen kaſten bedecket. </s>
            <s xml:space="preserve">Ob dem holtz
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            oder taflenn D E/ ſteth ein ſib F G/ überzwerch angehencket/ damit man
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            redert/ welches auch von dem G in das H gehencket/ damit es nitt hinauß
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            falle. </s>
            <s xml:space="preserve">diſes hatt allenthalben gar dünne vnnd leichte brettlin/ dann allein
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            inn der mitte do das mäl durch geredet wirt/ dann daſelbſten iſt ein leinen
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            thůch/ wie der brauch iſt. </s>
            <s xml:space="preserve">Diſes iſt alles mit einem beſchloſſenen kaſtẽ vm̃b
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            geben. </s>
            <s xml:space="preserve">an welchem zů oberſt ein keſtlein K gemachet/ vnnd inn dem ſelbi-
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            gen ein viereckechtige hültzene blatten/ in welcher das mäl ligt. </s>
            <s xml:space="preserve">diſe iſt der
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            maßen gehencket/ daß ſie ſich leichtlich erſchütten mag. </s>
            <s xml:space="preserve">darũb wirt ſie durch
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            das ſib bewegt/ ſo von dem rechten orth des rad daran gehencket/ namlich
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            bey dem B. </s>
            <s xml:space="preserve">Du ſolt auch wiſſen daß das ſib F G an beyden ecken ſoll offenn
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            ſthen. </s>
            <s xml:space="preserve">zů oberſt/ damit es das mäl auß der blatten entpfahe/ zů niderſt/ da
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            mit es das kriſch auß dem G werffe. </s>
            <s xml:space="preserve">Es ſoll aber der gantz trog in drey theil
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            abgeſündert werden/ in L M N/ vnnd zůring herumb gůte ſtüd auß her-
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            ten bretteren auffgerichtet werden/ damit ſie ſteiff vnd vnbeweglich ſey-
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            end. </s>
            <s xml:space="preserve">Mann mag jn auch in vier theil abtheilen. </s>
            <s xml:space="preserve">Wañ nun diſes alſo geord-
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            net/ vnd man das rad B vmbtreibt/ ſchlecht das ſeil an die ſchüſſel/ vnnd
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            die zincken an das brett. </s>
            <s xml:space="preserve">die ſchüſſel ſchüttet das mäl in das ſib F G/ die ta-
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            fel aber ſchüttet das ſib. </s>
            <s xml:space="preserve">alſo begibt ſich daß das aller reineſt mäl zůerſt auß
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            geſchüttlet wirt/ vnd in den trog fallet/ da das N M ſthet. </s>
            <s xml:space="preserve">Wann es nun
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