Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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ſachen/ Das dritt bůch.
tumen oder auß einem kraut/ ſo an dem geſtad wachßet/ oder auß der beü-
men hartz/ oder auß einerley anderen materey/ ſo zů nidereſt inn dem meer
ſein möchte/ entſtande.
dann es hatt ſeinen vrſprung oben auff/ da dañ die
meerkelber whonend.
doch iſt der waarheit nitt vngemäß/ daß diſes etwas
durch den bittumen gemehret werde/ weil er auch deſſen arth iſt.
dann es ha
bend die beid ein matery/ namlich ein feißte vnd wol gekochet feüchtigkeit.
Es iſt aber auch inn dem Agſtein/ was von dem thier baß gekochet iſt/
vnnd minder jrrdiſch/ von wegen deß meers.
Der bitumen aber hatt mehr
jrrdiſch vnnd verbrennets.
Der biſem aber ſchmecket baß/ vnnd iſt nitt ſo hert/ dieweil der Sonnen
werme den baß kochet.
es werdend alle ding faſt ab der kelte herter. Es bren
nendt aber beid materien/ von wegen der feißte vnnd kochung.
Alſo ſeye diſes/ von wöllichem vorgeſagt/ genůgſam eroffnet. Es mögen
aber alle Metalliſche ding leichtlicher verenderet werden/ dann die überi-
gen Metall.
dann ſie ſeind vnuollkommener als der Salpeter/ ſaltz/ ſchwä-
bel/ bitumen/ chalcant/ chalcitis/ vnnd miſy.
Es iſt auch das berg gryen
dem gemeinen Alun (ſo Rocha genennet wirt) alſo geleich/ daß auß der wä
ſchung deß alten Alun/ das Chryſocolla vnnd berg grien entſthet.
Dieweil wir von dem Chryſocollen ſo kunſtlich zůbereittet an einem an-
Chryſocolla.deren orth meldung gethon/ wöllend wir yetz von dem nateürlichen reden.
diſes iſt ein waſſerige matery/ wölliche etwan inn dem gold oder ſilbergrů-
ben/ auch zů zeytten inn ertzgrůben gefunden wirt/ alſo daß etwan das waſ
ſer bey den Metallen iſt weil es jrrdiſch vnnd ſubteil/ vnd die Metall zwin-
get zů flieſſen vnnd zůſamen kommen.
doch iſt diſes ſo man gemeinlich zůſa
men liſet voll ſteinlinn vnnd kaath/ zů wöllichem man ſpäck thůt.
Alſo wirt
ein vermiſchete matery auß kaath vnd ſtein.
Es wachſſen aber die ſteinlin im kaat durch das geſotten waſſer/ nitt an-
dereſt dann der Salpeter.
wann er aber kunſtlich zů ſeiner vollkommen-
heit gebracht/ iſt er dẽ alat alſo geleich/ das auch die Goldſchmid dardurch
betrogen werden.
Er hatt gemeinlich ein lange gſtalt/ ſo doch der alat vier
eckächt/ oder rotund iſt/ vnnd am geſchmack nitt alſo zůſamen ziehend/ ſon
der ein mittel arth vnder dem ſüſſen vñ feißten.
er macht die Metall ſchmel
tzen vnnd füget ſie zůſamen.
wann man auch diſen brent/ laſſet er
minder äſchen dan der alat hinder jhm.
Es iſt aber ein theil
deß Metall/ wie man das in der würckung/ vnnd auß
den orthen da er entſpringt/ erlernen mag.

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