Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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ſachen/ Das fünffzehend bůch.
fenbar wordẽ/ wie bey dem Daniel geſchriben ſthet. dañ wie ſie jren betrug
nit mehr verdecken mögen/ vnd die Spanier zůgegen/ habend ſie die über-
wundenen alſo entſchuldiget.
Es iſt aber deß creütz halben ein größer wun
derzeichen/ oder ſie haben nit mit allen krefften diſes vnderſtanden auß zů
reiſſen.
doch ſeye diſem wie jm wölle/ iſt gewüß daß deren dingen vyl beſche-
hen/ wann ein glauben zů erſt ſoll vnder die welt kommen/ dann es iſt on
zweyffel ein beſondere krafft den gottloſen zů einer ſtraff verordnet.
darum̃
es auch kein fabel iſt/ daß dem Sennacherib in dem krieg begegnet.
Es zeiget auch der ſelbig Lobez an/ wie die Hiſpaniſchen kriegßleüt/ ſo
alles fůßknecht geweſen/ von viertzig tauſent Indianeren geenſtiget wur-
den/ bey Cintla/ ſo ein fleck in neüwen Hiſpanienn/ zů dem theil weil ſie an
einem vngelegnen orth da vyl beüm geweſen geſtrittẽ/ ſeye Franciſcus Mor
la ein reyſiger darzů kommen/ wölcher ſich ſo weidlich vnd mannlich gehal
ten/ daß die Indier müſſen hinderſich weichen.
wie nun diſe abgezogen/ ſeye
er auch daruon gefahren.
da haben ſich die Indianer wider auff jr vyle ver-
laſſen/ vnd angefangen auff die Hiſpanier ernſtlich zů tringen.
wie ſie nun
in großer gefahr geweſen/ iſt der reiſſig wider darzů kommen/ vnnd hat die
Indier wider gezwungen hinderſich zů weichen.
Als er diſes zů dem dritten
mal gethon vnnd daruon gefahren iſt/ haben die Indier wider den angriff
gethon/ zů wöllichem dann Fernandus Cortes der Hiſpaniſch hauptmann
mit dreyzehen reißigen kommen.
weil aber die Indier vorhin ſich vor einem
nit erhalten mögen/ ſeind ſie yetz in die flucht gebracht/ vnd ihr hauffen zer-
ſtreüwet worden.
Wie aber die Hiſpanier wider zů der ſtatt kommenn/ wölliche ſie inn ge-
habt/ haben ſie erfaren daß der vorgemelt reißiger/ nitt Franciſcus Morla
geweſen/ weil von der ſtraaſſen gefehrligkeit niemandt mögen zů ihnen ge-
ſchickt werden.
Diſen habend die gefangnen Indier auch geſehen/ darzů jr
Künig/ wöllicher noch der ſeinen niderlag/ ſich mitt den Spanierenn ver-
tragen hatt.
Sein pferd iſt rot vnd fleckechtig geweſen/ ab wöllichem ſie ſo
treffenlich erſchrecket.
wiewol ſie vorhin wider ſechs große ſtück büchſenn/
vnnd vyl kleiner handrhorenn/ mannlich geſtritten/ vnnd nitt gewichen
ſeind.
weil auch niemand inn diſem langwerenden ſtreytt auß den Chriſten
vmbkommen/ vnnd aber ſiebentzig verwundet/ zeiget genůgſam an daß di
ſes ein groß wunderzeichen geweſen.
Es verwundereten ſich auch die Indi-
er daß ſie keinen mochten zů to dtſchlagen.
Darzů hat diſer reißiger kein In
dier vmbgebracht/ auch kein verwundet/ ſonder allein erſchrecket vnd ver-
wirret.
wann diſe gewichen/ zog er daruon. wölliches alles von einem tödt-
lichen menſchen nit beſchehen mögen.
Deßhalben die Hiſpanier vermeinet
es ſeye S.
Iacob der Hiſpanier Patron/ aber Cortes hielt es darfür es were
S.
Peter ſelbs geweſen.
Alſo hatt man vyl můtmaſſungen von einem wunderzeichen/ vnnd iſt
nicht mehr zů fragen dann was beſchehen ſeye.
Mit diſen dingen ſtimmet
auch/ ſo den Römeren mitt Caſtor vnnd Pollux begegnet/ vnnd harnoch
auch Iulio Ceſari bey Rubicon.
Diſe ſo der Philoſophey obligen/ wurden
ſagen/ es were Fernanden Cortes deß hauptman geiſt geweſen.
dann es iſt
dem/ wie auch Iulio/ treffenlich zůgeſetzet wordenn/ vnnd zů letſt mitt ge-
walt in deß feind gefangenſchafft kom̃en/ vñ Diegẽ Velazquez/ welcher ein
ſtatthalter deß Künigreich geweſen/ überantwortet worden.
wie ihn auch

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