Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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551 ccccxcv
552 ccccxcvi
553 ccccxcvij
554 ccccxcviij
555 ccccxcix
556 d
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558
559 diij
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562 dvi
563 dvij
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567 dxi
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Von mancherlei wunderbaren
der gleichen in einem yeden enderẽ/ aber doch das wort nit. Man leße auß
einem bůch/ das mancherley noten hat/ oder ſonſt mit worten zierlich zůſa-
men geſetzet iſt.
Als fürnemlich iſt Plinius/ Volaterranus/ Rhodiginus/
Monſterus/ Geßnerus/ die Bibel/ Gellius/ Macrobius/ vnd Crinitus.
Außden Poeten Vergilius/ Horatius vnd Ouidius. Zům anderẽ der Cice
ro vnd Quintilianus.
Es iſt auch gůt dz wir diſen leichten handel/ wölcher
etliche ſchwer beduncket/ durch ein exempel anzeigen.
Man lißet in deß Pli
nij Epiſtlen/ Aldiner truck Anno 1518 im Iunio/ an dem xix blatt.
Du meinſt vyllicht ich hab meiner lieb zů vyl zů gebẽ/ vnd die ding mehr
erhebt dañ aber billich geweſen.
dabis (ueniam) oder du ſolt mir verzeichen
vnd es dir gefallen laſſen/ vnd diſes wol einbildẽ/ dz die frauw/ ſo kein acht
auff dich hat/ dich haſſet.
Wañ du nun für diſes ſo vyl nachuolgende wort li
ßeſt an dem ſelbigen blatt/ ſo haſt du diſe Epiſtel.
Ich verheiß bey meiner
treüw/ du werdeſt alles vyl reichlicher finden dann ich dir anzeig/ wann du
dem Petro Namuto ein billiche ſtraff anthůſt.
Diſes iſt der gantz hãdel an
diſer kunſt/ dz man die ordnung in blatten behalt.
du ſolt aber deß erſtẽ zal/
da du angefangen die tag im monat bedeüten.
Die rechte nam̃en vnd zůna-
men ſolt du bey den erſten bůch ſtaben in wörteren anzeigen.
damit man a-
ber den anfang vnd das end habe/ ſolt du die zwen erſt bůchſtaben groß ma
chen zwiſchen wölchen der nam̃ vnd der zůnam̃ ſthet.
Wañ aber dir ein wort
manglen der Epiſtel verſtand zů erfullen die du ſchreibſt/ oder wann auch
der ſelbigen mehr ſeind/ ſolt du diſe zwiſchen zwo Parentheſes/ ſo klein ver-
zeichnet/ ſetzen.
als diſes (ueniam) dann wañ man diſes wort leßen/ als wañ
es auß dem bůch zwiſchen eingeſetzet/ wirt es alle ordnung verkeeren vnnd
ein große verwirrũg bringen.
Deßhalbẽ iſt gnůg wañ mã deß auth oris nam̃
für dz zeichẽ hat/ vñ deſſen ſo es getruckt/ damit man ein gleichförmig exẽ-
plar kauffen möge.
Wañ du daß ſelbig haſt/ ſo ſůch deß monats tagẽ zal/ o{der}
ein andere ſo vm̃ ſonſt hinein geſetzt/ vnd dz blat ſo ſichder zal reimet/ in
wölchem liß die wort deiner epiſtel/ wie vyl du an ein anderen findeſt.
dem-
nach ſchreib ſo vyl die zů nechſt harnach volgẽ auch auß.
Auff diſes keer dich
dem volgenden/ vnd bedenck alle wort/ ſo veerr vnd dich kein virgel hin
deret (wie geſagt iſt) vnd ſtell ſo vyl nachuolgende an die ſtatt/ biß du zů dẽ
großen hauptbůch ſtaben kom̃eſt/ ſo wirſt du dann auß denẽ/ ſo darzwiſchẽ
ſthond/ der menſchen nam̃en vnd zůnam̃en verſthen.
Diſer handeliſt leicht
on ein übũg/ wiewol er nach leichter wañ ein übung darzů kom̃et.
Wir mögẽ
ſolliches auch an einem beſonderen orth der epiſtel oder ſendbrieff zů wegen
bringen.
Wir habend aber deren dingen ſo mehr bedeüten dann geſchriben
iſt/ ein exempel in bücheren der Subtiliteten geben.
Nun wöllend wir auch ein andere weyß Frantzen Offuſien deß Gelderers
Alles mit drey
büchſtabẽ zů
ſchreiben.
anzeigen.
Man mach ein tefelin auß perment oder metall drithalben bůch
ſtaben breit/ vnd vmb das halb lenger dañ ſie breit iſt/ man theile auch die
lenge in drey gleiche theil/ vnd ziech linien darzwiſchen/ aber die breitte inn
zwen theil vnd ein halbe/ oder in fünff theil.
von den fünffen ſünderen zwo
gegen der lincken hand durch ein linien von den anderen/ die überigen drey
vnderſcheid auch mit zwo linien/ ſo gerad ſeind.
Die erſt linien
aber/ wölche zwey ſpatiẽ begreyfft/ die zeüch obenhar allein ſo
weyt hinauß/ als dz linck ſpatiü breit iſt.
Diſes iſt alles in dem
exẽpel ſo beſeytz ſthet bekañt.
Im erſten ſpaciẽ gegen {der} lincken
hand/ ſchreyb bůchſtaben hinein/ wölliche du wilt/ als namlich

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