Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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272 ccxvi
273 ccxvij
274 ccxviij
275 ccxix
276 ccxx
277 ccxxi
278 ccxxij
279 ccxxiij
280 ccxxiiij
281 ccxxv
282 ccxxvi
283 ccxxvij
284 ccxxviij
285 ccxxix
286 ccxxx
287 ccxxxi
288 ccxxxij
289 ccxxxiij
290 ccxxxiiij
291 ccxxxv
292 ccxxxvi
293 ccxxxvij
294 ccxxxviij
295 ccxxxix
296 ccxl
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ſachen/ Das ſiebend bůch.
kranckheiten ſo von ihnen ſelbs kommen. Damit du von den wildẽ thieren
Die wilden
thier zůuer-
treiben.
ſicher ſeyeſt/ ſeind über die waaffen diſe ding nützlich.
Das feüwr/ dann ſie
haben ein abſcheühen darab.
doch die ſchlangẽ nit/ dañ von wegẽ des liech
tes/ vnd der werme kom̃en etlich von jnẽ ſelbs darzů.
dẽnach ſo man ein ſeyl
zůſam̃en zeücht/ oder ſo man das nit hatt/ ſoll man ein holtz auff dem blatz
in die erden auffrecht ſtecken/ dañ alſo ferchten ſie ein auffſatz.
Wañ man
auch hinderſich zů inen ghet/ vnd das haupt verbirgt/ ferchten ſie ſich gar
ſehr/ wie etwan vor mehr gemeldet/ fürnemmlich das veich/ oder wañ man
krefftigklich ein horn blaſſet.
Alſo iſt bekant daß die feüwres rüſtũg ſie auff
viererley weg vertreibe/ zů erſt wann ſie das feür ſehen/ darnach wann ſie
das feüwr krachen hören/ zum dritten ſo ſie deß geſtanck ſchmeckend/ vnnd
zůletſt wann man ſie darmit an rüret.
Man möcht ſie auch mit dem geruch
weit hinderſich treiben/ wann man des geruchs krafft/ als das getöß/ vnd
das liecht mehren möchte.
Damit ich aber der rößeren/ hünden vnd ſeü-
Der pferd vol
kommene hi-
ſtori.
wen hiſtorien/ ſo dem menſchen am nützlichſten ſeind/ zů dem end bringe/
ſo gibt man gemeinlich einem roß dreiſſig ſtůten zů/ die jungen zůbringen.
Wann ein ander roß zů ihnen kom̃et/ geth das erſt vmb die herd/ vnd wañ
es vermercket das eins verirret/ ſo züchtiget es die mitt beiſſen.
dẽnach hebt
es mit dem frembden roß einen kampff an.
Das roß hat viertzig zen. Man
erkeñet deßen alter wie auch aller vier füſſigen thierẽ/ ſo man inen die haut
ſpannet.
dann wann ſie iung ſeind/ lauffet die haut behend wider an ir orth
vnnd ſtrecket ſich wider auß/ welches in den alten nit beſchicht.
Der roſſen
zän ſeind etwan vor alter gar weiß/ wider der anderen thieren art.
ir fleiſch
iſt zäch vnd vnlieblich/ wie auch die milch/ ſo dick vnnd zäch iſt.
Die kämel
thier aber ſeind lieblich zů eſſen vnnd geſund/ wie auch ihr milch gantz ſüß
iſt.
doch vermiſchet man die von wegen ihrer dicke mit zwey oder etwan dry
mal ſo vyl waſſer.
es iſt auch diſes der warheit gemäß/ dieweil die kamel-
thier (wie gemeldet) zwiſchen den thieren ſo ganntz vnnd geſpalten füß ha-
bend/ ein mitle art an ihnen hand.
Deren milch als yenẽ ein ander ding/ iſt
beſonderbarlich den waſſerſichtigen gůt/ vnd ſtercket die leber
Es ſpricht Ariſtoteles das ein Pharſaliſche ſtůten oder mhärr geweſen
ſeye/ ſo Iuſta vnd gerecht genennet/ welche alle jungẽ ihren vättern gleich
gema chet/ dannenhär ſie auch ihren zůnammen bekommen.
dann inn der
vermiſchung ließ ſie wenig ſaamen von ihren/ vnd hatt des roß bildnuß ſo
auff jrenlag/ treffenlich wol in das gemüt eingebildet.
dann diſes ſeind die
zwo vrſachen/ daß die jungen den älteren gleich ſähend/ doch hatt die farb
Hünd.(als vorgeſagt) auch andere vrſach.
Die hünd tragend lxxij. tag/ das iſt
den fünfften theil des jars/ vnd ſeind xij.
tag blind. ettlich tragen ein vier-
theil jar/ vnd ſeind die jungẽ xvij.
tag blind. darzů ſeind die weiblin/ ſo vyl
tag läuffig/ wie vyl die jungen blind ſeind.
bey vns tragend ſie gemeinlich
den ſechßten theil des jars/ nam̃lich lxj.
tag/ vnd ſeind die jungen x. blind.
Alſo tragend ſie vngleich jre jungen/ wie auch die menſchen zů offter malẽ/
doch werdẽ ſie nit min{der} dañ in lx.
tagen außgetragen/ vnd ſtreckt ſich auch
ſolliche nit über die cxij.
tag/ es ſey dañ ein wunderbare geburt. ſie mögend
nit lenger in dem leib erneert werden/ dieweil der jungẽ vyl ſeind/ vñ kom-
mend deßhalbẽ auch ſchneller in die welt.
ye weniger auch der jungẽ ſeind/
ye ſpäther ſie kom̃end/ dañ etwan hand ſie nur ein junges.
Es bringend
auch ettliche vögel ihre jungen blind an die welt/ als die kräyen/ ſpatzen/

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