Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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Von mancherlei wunderbaren
man geweſen/ welcher zum neünten mal in den ſchlachten geſiget/ ſo auch
den zehenden ſig vorhin angezeigt/ als die hund auß der feinden leger in dz
ſein kommen.
dann diſe beleybend nit/ wo vnfaal zů erwarten. Wann auch
die pferd freüdig vnd ſchreyend/ bedeütet es den ſig/ wann ſie aber traurig
vnnd heülend/ zeiget es ein niderlag an.
Es begegend vyl ding diſen/ ſo
den ſig bekommen ſollend/ welche jnen auch ettlicher maß anzeigen daß
ſie die anderen überwin den werden.
Wann die ſtett ſollend zerſtöret werden ſeind diſes die zeichen/ man ſicht
Stetten zer-
ſtörung.
ein gerüſteten zeüg an dem himmel.
ſolliches hat man zů der Machabeeren
zeytten in dem erſchrockenlichen krieg geſehẽ.
demnach wie Hieruſalem zer
ſtöret/ als Veſpaſianus zů dem ſelbigen krieg verordnet geweſen.
Man ſagt
daß diſe auch in Teütſchland ſollen geſehen ſein worden/ doch nit alle tag an
einander.
Man ſagt auch man habe faſt eben der gleichen ding geſehen/ ehe
dann die ſtatt Mexicum zerſtöret/ do faſt die ſtatt mit ſampt allen einwo-
neren zů grund gangen.
wie man auch vermeinet diſe ſtritten mit einãder/
iſt jrem künig Moteczume von den fürſten Tezcuco vnnd Tlacopan für-
gehalten/ er habe kleider vnnd waffen angethon/ die diſen gantz geleich ge-
weſen/ ſo an dem himmel geſehen worden.
dann es hatt jm Fernandus Cor-
tes vnder anderen gaben ein kleid vnnd Hiſpaniſch ſchwert geſchickt.
er hat
auch diſe küm̃erlich bereden mögen/ als er ein lug erdacht/ diſe waffen we-
rend ſeiner elteren geweſen.
damit ſie auch diſer red glauben geben/ hatt er
jnen das ſchwert dar gebotten/ damit ſie es auß zugend/ wie ſie diſes nit ver
mögen/ ſeyẽ ſie zů friden geweſen.
Auß diſem iſt auch ein offentlich geſchrey
außgangen/ es wurden diſe leüt das reich zerſtören.
Sie hattẽ auch von Ort
ent har/ do der Hiſpanieren whonung geweſen/ ein war creütz geſehen/ vñ
feüwrige flam̃en hinauff farẽ/ vñ ein menſchẽ/ der faſt mit dem haupt den
him̃el berüret/ welches ſie nit ein klein erſchrecket.
Es iſt auch vyl tag nach-
einanderẽ zwo ſtund vor tag/ ein liecht von dem meer hetauff gangen.
diſes
iſt ein Comet geweſen.
wañ er auch in mitte des him̃els kom̃en/ iſt er geleich
verſchwinen.
Als ein gefangner nach jrem brauch den teüflen ſolt auffge
opffert werden/ vnd treffenlich weinet/ auch des him̃els Gott anrüffet/ iſt
einer bey jm geſtandẽ/ welcher jn ermanet/ er ſolte nit alſo faſt dẽ tod förch-
ten/ es habe ſich des himmels Gott über jn erbarmet/ er ſolte auch der prie-
ſterſchafft anzeigẽ/ es wurde diſes opffer bald ein end nem̃en.
es wurdẽ jetz
diſe kom̃en/ welche das land reinigen wurden.
Man hat jn an diſem orth
auffgeopffert/ do man jetz die verurtheilten hencket/ es hatt auch zů der ſel
bigen zeit der ſtatt zerſtörung angefangen.
dañ in dem dritten jar hernach
iſt die ſtatt eingenom̃en.
Man hatt diſer worten faſt wolacht genom̃en. Als
auch die Mexicaner die Engel nach vnſer gewonheit gemaalet geſehen/
ſagten ſie/ es were diſer auch ein ſollicher geweſen/ den der verurtheilet vor-
hin geſehen hette.
In dem drittẽ jar ehe dz die ſtatt erobert/ iſt das meer am
ſelbigen orth übergeloffen/ vnd allenthalben treffenlich groß fiſch auff dz
land geworffen/ alſo daß ſich mencklich darab verwunderet.
Ich weyß von keinem volck/ ſo ich mit wüſſen geleſen/ das ſo gar außge-
E@@es volcks
auſsreü@tũg.
reüttet/ als die Picten in Engelland/ welche der maßen außgetilcker/ daß
man auch von jrem nam̃en nicht zůſagen weißt.
deßhalben auch nit vnbil-
lich/ große wordzeichen vor diſer niderlag ſich zůgetragen.
Es ſeind zwen
Cometen erſchinen/ der ein in dem Herbſt/ welcher der Soñen vorgangẽ/

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