Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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Außzug von allen
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            ſchütze thůn/ wöllicher das bulffer/ noch dem das geſchütz groß oder klein
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            iſt/ in aller proportz recht zůbereitet.</s>
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            <s xml:space="preserve">Wie es mit dem geſchütz zůghet/ haltet es ſich auch mitt dem vndergra-
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            ben vnnd heimlichen gengen/ doch mehr wunderbar. </s>
            <s xml:space="preserve">Diſen grauſammen
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            fund hatt Franciſcus Georgius von Senis erdacht. </s>
            <s xml:space="preserve">dann diſer hatt den
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            Spanieren weg angezeiget/ wie ſie das ſchloß Luculliana bey Neaplaß/
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            wölliches die Frantzoſen innhatten vnnd auff heüttigen tag Ouum oder
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            ein Ey genennet/ eroberen vnnd zerſprengen möchtend/ alſo daß ſie die Kir
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            chen mitt den Frantzoſen/ ſo darinnen geweſen/ vonn demm berg inn das
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            meer geſtürtzet habend.</s>
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            <s xml:space="preserve">Wañ ein ſchloß auff dem berg ligt/ vnnd mann es vn
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            über windtlich achtet/ grabend ſie ein krummen gang/
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            vier ellen hoch vnnd zwo ellen weyt. </s>
            <s xml:space="preserve">es ligt auch nichts
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            an der krumme wann du noch weyt zů dẽ orth haſt/ wañ
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            du aber zů dem platz kommeſt/ wöllichen du zerſprengen
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            wilt/ můſt du den gang krumm machen/ wie du bey dem
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            A ſichſt. </s>
            <s xml:space="preserve">es můß auch daſelbſten ein ſtarcker gantzer felß
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            ſein/ damit nit das beſchloſſen feüwr durch die lufftlöch-
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            lin verſchweine. </s>
            <s xml:space="preserve">auff diſes ſoll man das gantz orth mitt
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            reinem büchſenbulffer füllen. </s>
            <s xml:space="preserve">dann ſoll man ein ſeil le-
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            gen von dem A durch den gantzen gang biß zů dem B/
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            wölliches bey dem A da das bulffer ligt/ dict vnnd breit/
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            darzů von einander zogen ſein ſoll. </s>
            <s xml:space="preserve">das gantz ſeil ſoll in eſ
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            ſig/ ſchwebel/ vnnd ſalpeter geſotten ſein. </s>
            <s xml:space="preserve">dann beſpren-
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            get man diſes mit büchſenbulffer/ vnnd dörret es an der Sonnen. </s>
            <s xml:space="preserve">dar noch
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            beſprenget man es wider mitt reinem büchſen bulffer/ vnnd leget das ſeil in
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            ein rohr von dem A biß zů dem B. </s>
            <s xml:space="preserve">dann verſchleuſſet man den eingang C
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            mitt ſteinen vnd gůten wecken oder biſſen/ vnnd beſchleüßt den gang fleiſ-
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            ſig biß zů dem D/ daß allein dem rohr platz gelaſſen. </s>
            <s xml:space="preserve">wann man nun das ſeil
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            bey dem B anzündet/ kommet das feüwr von wegen deß bulffers/ ſchnellig
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            lich zů dem A/ vnd zündet das bulffer an. </s>
            <s xml:space="preserve">wann nun das ſelbig orth mit biſ
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            ſen vnnd wecken wol beſchloſſen/ vnd auch kein rechter außgang/ wann ſie
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            ſchon wider außgeſtoſſen werden/ weil das Enit geſtrackt gegen dem A iſt/
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            noch das D gegen dem C/ noch das B gegen E D/ můß der berg zerſprin-
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            gen/ vnnd alles ſo darauff gebauwen/ vmbgekeeret werden. </s>
            <s xml:space="preserve">darumb můß
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            der gang A B nitt zů kurtz ſein/ darzů das A nit an einem dünnen oder wei
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            chen orth deß berg ſthen/ damit das feüwr nit hindurch tringe/ vnd das ort
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            ſo oben gelegen vnbeſchediget beleibe.</s>
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            vndergraben.</note>
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            <s xml:space="preserve">Es möcht mir jemandt hie fürwerffenn/ es ſthünde keinem artzet zů die
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            ding an zů zeigen ſo den menſchen zů ſchadẽ dienen/ als diſe ding ſeind/ wie
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            auch dz gifſt nit. </s>
            <s xml:space="preserve">Antworten ich/ ich lerne diſe ding nitt/ weil ſie vorhin bey
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            mencklichem wol bekanndt/ ſonder ich zeig die vrſach an/ wölche bißhar vn
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            bekanndt geweſen. </s>
            <s xml:space="preserve">ich hab auch nie etwas geſchriben/ durch wölches ein neü
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            wer ſchaden entſthen möchte/ ſonder allein bekanndter ſachen vrſach gebẽ.
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            <s xml:space="preserve">deßhalben ſeind die krummen geng ſolches wunderwerck vrſach/ daß auch
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            die berg zerſprengt vnd vmbkeeret werden.</s>
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            <s xml:space="preserve">Wir wöllend aber wider zů dem feüwr kommen/ von wölchem mancher-
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            ley fragen entſthond. </s>
            <s xml:space="preserve">dañ weil vor geſagt/ daß diſes durch bewegung erhal-
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