Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen
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Subteilen ſachen.
ten geruch. Weil der knoblauch vnnd zibelen ein feüchtigkeit mit einer feü-
le vermiſchet haben/ ob ſie wol ſcharpff/ vnnd aber kein meſſigkeit in jnen/
ſtinckend ſie.
Darumb wann der brent wein zů dem temperament kom̃en/
vnd ſein ſubteyle behaltet/ můß er ein gůten geruch haben.
wann er auch al
ſo ein lieblichen geruch bekommen/ můß er in ein ſubteylen lufft verende-
ret ſein.
Man bereitet auch ein waſſer mit Cyret thier fleiſch/ wölches jũg ge
ſchaffen machet/ alſo auch mit nießwurtz/ wie ich eines bey meinem vatter
geſehen.
Es beſchedigen aber diſe die leib/ vnd gebẽ allein der juget geſtalt/
machend aber für ſich ſelbs nit jung.
Es gibt aber diſer rein lufft ein waare
juget/ weil man die rechte juget lang alſo erhalten vnnd bezieren mag.
Es
beſchicht aber diſes nit zů allen zeyten/ als namlich wann vyl matery zů ge
gen/ wölche ſolches verhinderet.
Es iſt auch wider ein frag ob der ſubteyl lufft/ ſubteyler dann das hitzig
feüwr ſeye.
vnnd zwar dem iſt alſo. dann er ghet biß an den him̃el/ vnd iſt al
ſo am leichteſten.
dann er meſſiget ſein bekommne werme von dem geſtirn/
durch die runde bewegung.
Alſo ghet es auch mitt diſem waſſer zů/ wann es
deß feüwrs werme treffenlich ſubteyl gemacht/ wirt es durch die bewegung
erküelet/ vnnd alſo getemperieret.
Darumb iſt diſes waſſer vnnd der rein
lufft etwas mittels zwiſchen dem tödtlichen vnnd dem vntödtlichen.
dann
weil diſer ſein ſtatt/ temperament/ vnnd ſub ſtantz/ zů nechſt mitt dem him
mel hatt/ mag er nitt zerſtöret werden.
Wann er aber herab getriben/ wirt
er kalt/ vnd der geſtalt noch vyl zeyten zerſtöret.
Deßhalben iſt er ein mitt
tel ding zwiſchen dem tödtlichen vnd vntödtlichen/ wie die Stoiſchen von
der menſchen ſecl halten.
Weil aber hie auß dẽ brenten wein ein ſolcher lufft
bereitet/ von der werme ſubteyl wirt/ vnnd durch die bewegung nit zůſam
men getriben/ wirt er nit wenig reiner.
Alſo beſchehend geleicher geſtalt diſe beid. Wölche auch durch deß feüwrs
Kalch vnnd
äſchen.
werme verenderet/ überkommend ein treffenliche werme vnd trückne/ als
der kalch vnd äſchen.
Sie haben aber ein vnderſcheid/ weil in dem kalch die
werme nit geendet/ vnnd in der äſchen faſt gar keine mehr vorhanden.
Deßhalben wölliche Eſarotica vnnd vmbſich freſſende artzney zůſammen
ordnen auß kalch vnnd äſchen/ die ſůchend fürnemlich von dem kalch wer-
me/ vnnd vonn der äſchen trückne.
Alſo thůnd ihm auch diſe/ wölliche ein
ſcheidwaſſer zů den metallen bereiten.
Man machet diſes alſo. Nimb ein theil ſalpeter/ zerlaſſenen alat (ſo ro-
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cha genennet) drey theil/ ſand ein halbẽ theil/ diſes ſoll wol getrücknet/ vnd
fleiſſig gereiniget ſein/ vnnd dann in gleßenen geſchirren gediſtillieret wer-
den.
Man ſamlet diſes ſo zů erſt harauß lauffet beſonder/ biß das geſchirr
ein gäle farb von auſſenhar bekommet.
dann machet man ein größer feüwr
vnnd kommet ein ander waſſer harauß/ wölliches der mehrtheil vnder das
erſt genommen wirt.
wann du aber ſchon diſes in brunnwaſſer entpfachſt/
iſt es doch nicht deſterminder alſo ſtarck/ daß es das ſilber zerghen machet/
vnnd von dem gold ſcheidet.
Man ſcheidet aber diſes alſo. Nimb ein wenig deß außgezognẽ waſſers/
thůn zwölff gran ſchwer fein ſilber darein.
dann ſtelles auff die äſchen biß
das ſilber zerghet.
diſes wirt alle vnreinigkeit an den boden ſetzen/ als wann
es ein reiner kalch were.
diſes ſoll man hinweg thůn/ vnnd das überig rein
waſſer/ zů dem anderen thůn/ von welchem dues genom̃en haſt.
diſes wirt

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