Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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ſachen/ Das zwölfft bůch.
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              <pb o="dv" file="0561" n="561" rhead="ſachen/ Das zwölfft bůch."/>
            ten kleiner iſt/ theilet man den einen inn zehen theil/ welches ein theil auß
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            M M M DC iſt/ vnd faret alſo für den ſelbigẽ in xij jaren/ welches dañ der
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            zehend theil der cxx jaren iſt. </s>
            <s xml:space="preserve">Darumb můß man die Sonn in xij jaren ein
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            theil an dem Zodiaco der M M M DC hinderſich ziehen. </s>
            <s xml:space="preserve">Es iſt auch offen
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            bar/ daß der vnder circkel nitt ſoll bewegt werdenn. </s>
            <s xml:space="preserve">dann ſo vyl den einen
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            gantzen theil der weite belanget/ das iſt der vier theilen auß den M cccclxj.
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            <s xml:space="preserve">dañ er iſt im allenthalben geleich. </s>
            <s xml:space="preserve">Es iſt darzů vyl nützer/ daß man fleyßig
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            mit diſem orth vmb gange/ damit du auch andere verſtandeſt/ dann allein
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            oben an hin wie mit anderen allen.</s>
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            <s xml:space="preserve">Wann du auch auß diſem/ der Venus lauff vnd orth begereſt zů wüßen/
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            ſo mach ein circkel bey dem centro an deß kleineren zeiger/ nach dem vnnd {der}
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            Epiciclus groß iſt. </s>
            <s xml:space="preserve">Aber in dem kleinen circkel gang ein anderer zeiger har-
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            für/ vnd übertreff die weytte nach der tagen zal. </s>
            <s xml:space="preserve">es ſoll auch der Limbus vñ
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            außer kreyß deß ſelbigen circkel/ nach der tagen zal/ ſo er vmgetriben wirt
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            auß geteilet ſein. </s>
            <s xml:space="preserve">es ſollend aber diſe beid Zeiger möſchen ſein. </s>
            <s xml:space="preserve">es zeigt aber {der}
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            faden auß deß größeren circkel centrum durch den außerſten theil deß klei-
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            nen zeigers/ das eigen orth an/ als vorhin vonn der Sonnen in dem zodia-
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            co geſagt iſt.</s>
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            <s xml:space="preserve">Man můß auch der geſtalt die breite in dem anderen circkel außwendig/
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            oder ſo inwendig darzůgethon/ ſůchen. </s>
            <s xml:space="preserve">dann er wirt vollbracht auß deß cen
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            trum vnnd deß Argument zůſammen fügung. </s>
            <s xml:space="preserve">Es ſoll aber diſe durch den
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            einigen faden angezeigt werden/ ſo auß deß kleineren faden centrum gezo-
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            gen würt. </s>
            <s xml:space="preserve">alſo iſt bekañt daß ein theil der breite auch der größe mit einer ar-
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            beit/ doch mit zwifacher geſtalt mag angezeigt werden. </s>
            <s xml:space="preserve">Ich nenne hie nit dẽ
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            Epicyclũ ein kleinerẽ circkel/ ſonder der vnder den zweyẽ erſtẽ der kleiniſt
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            iſt. </s>
            <s xml:space="preserve">Wann yemand auff diſes fleyßig acht haben vnnd recht zůſammen ſetzẽ/
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            wirt er den Ephemeriden leichtlich mit allen Planeten machen können/ al-
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            ſo daß er aller lauff von xv jaren/ in einem jar vollbringẽ mag. </s>
            <s xml:space="preserve">dañ ye mehr
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            man arbeit daran hencket/ das in ſtrument recht zů zebereitẽ/ ye min{der} man
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            verdruß hatt die Ephemeriden zů beſchreiben.</s>
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          <head xml:space="preserve">Beſonderer landſchafften
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          Beſchreibung/ das lx Capitel.</head>
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            <s xml:space="preserve">EIn beſondere vñ vnderſcheidliche beſchreibũg eines yedẽ lands
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            iſt Corographia/ in welchẽ der erdẽ ründe nicht hindert/ dz darã
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            (als in dem xij theil angezeigt) vyl möchte gelegẽ ſein. </s>
            <s xml:space="preserve">Es kom̃et
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            aber die Corographia küm̃erlich über den fünfftzigeſten theil/
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            das iſt über die cccc tauſet ſchrit. </s>
            <s xml:space="preserve">Darum̃ zů eines yeden orth ge-
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            legenheit/ vnnd wie die ſelbigen zů erkennen/ als wann du dardurch gerei-
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            ßet/ vnnd noch vyl beßer/ ſeind ſechs ding von nöten. </s>
            <s xml:space="preserve">Der orthen lenge/ vñ
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            eines yeden breite/ darzů diſe zwey/ damit ein yeder wüße gegen welchẽ orth
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            deß himels es lige/ vnnd wie man die ſtraßen darzů richten. </s>
            <s xml:space="preserve">man ſoll auch
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            können můtmaßen/ von deß orth natur vnnd geſuntheit. </s>
            <s xml:space="preserve">demnach daß ein
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            yeder den rechten weg wüße/ damit er mit einem circkel eines yeden größe
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            ermeßen möge. </s>
            <s xml:space="preserve">Man ſoll auch die gewonlichen ſtraaßen mit jrer größe vnd
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            vm̃wegen/ darzů anderen hindernußen beſchreiben. </s>
            <s xml:space="preserve">dann diſes iſt einem ye
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            den von nöten/ welcher ein land beſchirmen vnnd darein ziehen will. </s>
            <s xml:space="preserve">zů dẽ</s>
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