Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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Von mancherley wunderbaren
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            gelegen/ ein große kelte bedeütte/ wann ſich die Sonn inn die rote wolcken
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            verbirgt/ wie ein feüwrige ſaul/ vnd die ſtreymen harauß ghond wie feüw-
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            rige pfeyl/ vnnd wann harnoch die Sonn nidergegangen/ vnd die wolcken
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            ſchwartz wirt.</s>
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            <s xml:space="preserve">Doch iſt diſes nitt alle zeyt waar/ ſonder wann das land von natur gar
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            kalt iſt. </s>
            <s xml:space="preserve">dann die Sonn wirt durch diſes gewülck gar bedecket. </s>
            <s xml:space="preserve">darumb iſt
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            die kelte ein beraubung der werme. </s>
            <s xml:space="preserve">In den gantz kalten landen aber/ vnnd
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            in großen winter/ ſeind nit vyl vngewitter.</s>
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          <head xml:space="preserve">Hieronymi Cardani Doctors
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          der Artznei zů Meyland von Mancherlei wun/
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          derbaren/ nateürlichen/ vnd kunſtlichen ſachen/
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          Das ſechßzehend Bůch.</head>
          <head xml:space="preserve">Von ſachen ſo über die natur zů
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          verwunderen.</head>
          <head xml:space="preserve">Von ſiglen/ Das
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          lxxxix Capittel.</head>
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            <s xml:space="preserve">MAn Zweifflet billich ob die ſi
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            gel ein beſondere krafft habend/ oder
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            nitt. </s>
            <s xml:space="preserve">dann die figuren gehörend nitt zů
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            den erſten qualiteten vnnd eigenſchaff-
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            ten/ vnnd ſollend auch nitt vnder wür-
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            ckliche ding gezellet werden. </s>
            <s xml:space="preserve">dieweil diſes
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            auch inn einem abgeſtorbenen/ vnd tod
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            ten ding beſchicht/ laſſet es ſich anſehen/
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            als wann es nicht für ſich ſelbs vermöch
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            <s xml:space="preserve">dann es iſt angezeiget daß die wür-
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            ckung/ vnnd alles werck allein den le-
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            bendigen creaturen zůgehöre.</s>
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            <s xml:space="preserve">Weil auch der ſigel ein kunſtreich vnd
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            gemachet werck/ mag er nichts nateürliches vollenden. </s>
            <s xml:space="preserve">ſonſt möchte man
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            ein ſchwert bereitten/ welches die menſchen für ſich ſelbs hinrichtet.</s>
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            <s xml:space="preserve">Diſes habe ich zwar nitt vmb diſputierens willenn angezogen/ dann es
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            iſt hie nitt ſtatt dermaſſen zů handlen/ ſonder daß wir durch diſe argument
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            der waarheit fleyſſig noch fragten/ vnnd recht erlangen möchten.</s>
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            <s xml:space="preserve">Deßhalben wölliche den ſiglen allein vmb der figuren willen glaubend/
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