Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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ſachen/ Das ſiebenzehend bůch.
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            <s xml:space="preserve">Es iſt ein lieblicher wein fürwar/</s>
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            <s xml:space="preserve">Sam wer es Nectar gantz vnd gar.</s>
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            <s xml:space="preserve">Es was auch der Mendeus wein/ wöllichen man der Götteren bad nen
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            net/ wie man hargegen den ſchlechteſten Peparrheten hieß. </s>
            <s xml:space="preserve">Man ſagt daß
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            der Maroneiſch wein zwentzig malen ſo vyl waſſer erleiden mögend. </s>
            <s xml:space="preserve">vonn
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            den überigen habend wir vorhin meldung gethon. </s>
            <s xml:space="preserve">alſo ſeind auff heüttigen
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            tag die wein an mancherley orthen einer anderen natur/ oder ſonſt künſtli-
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            chen zůbereittet.</s>
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          <head xml:space="preserve">Von ſchatzen/ Das
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          xcvij Capittel.</head>
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            <s xml:space="preserve">IN den ſchatzen ſeind drey ding zů bedencken. </s>
            <s xml:space="preserve">was man außer-
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            welen/ wie man diſes probieren/ vnnd wo man es finden möge.
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            <s xml:space="preserve">Wie man aber diſes behalten ſoll/ iſt gantz leicht vnd an ande-
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            ren orthen angezeiget. </s>
            <s xml:space="preserve">Es iſt aber allein ein zweck in der erwe-
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            lung/ dahin man ſehen ſoll/ namlich die fürtreffenlichkeit. </s>
            <s xml:space="preserve">diſe
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            ſthet in zweyen dingen/ in der ſeltzamkeit/ vnnd gunſt ſo man darzů tregt. </s>
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            der gunſt beſthet in der ſchöne/ vnnd an dem gebrauch. </s>
            <s xml:space="preserve">Was man aber be-
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            haltet/ iſt von jm ſelbs fürkommen/ oder alſo gemachet worden. </s>
            <s xml:space="preserve">Der gema
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            cheten ſeind dreyerley arthen. </s>
            <s xml:space="preserve">die inſtrumenten/ bildnuſſen/ vnnd bücher. </s>
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            das ein kom̃et von dem gemüt/ die andere von weſenlichen dingen. </s>
            <s xml:space="preserve">weil wir
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            dañ vier ding zů dreyen gezogen/ werdẽ deren zwölff artẽ/ ſo man behalten
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            ſoll. </s>
            <s xml:space="preserve">Man behaltet die bücher ſo ſeltzam ſeind/ vnd wie man ſpricht Archety
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            pi von dẽ authori ſelbs geſchriben. </s>
            <s xml:space="preserve">darzů auch andere ob ſie wol bey menckli-
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            chen gemein/ von wegen jrer großen wirdigkeit/ wölche in dem brauch oder
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            in wolluſt beſthet. </s>
            <s xml:space="preserve">Demnoch die bildnuſſen/ wölche außgeſtochen/ gegoſſen
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            durch den haffner bereitret/ oder gemalet ſeind. </s>
            <s xml:space="preserve">Es ſollẽ aber diſe ſo von dẽ
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            baffner bereittet/ ein ſeltzam̃e matery habẽ vnd kunſtlichen gemachet ſein. </s>
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            Die gegoſſene/ außgeſtochne/ vñ gemalet ſeind gemeinlich adelicher. </s>
            <s xml:space="preserve">In di
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            ſen bedencket man gemeinlich/ die matery/ kunſt/ alter/ werckmeiſter/ ein-
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            faltigkeit vnd etliche gezierden. </s>
            <s xml:space="preserve">man fraget aber in diſen dẽ gebrauch nicht
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            noch/ ſonder noch dem vnd die angenem vnd ſeltzam ſeind.</s>
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            tzen zůbehal@@</note>
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            <s xml:space="preserve">In den Inſtrumenten bedencket man drey ding/ wie auch in den büche-
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            ren. </s>
            <s xml:space="preserve">es machet aber die matery ein ſeltzamkeit/ ſchöne geſtalt/ vnd mancher
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            ley gebrauch. </s>
            <s xml:space="preserve">der maſſen ſthet es auch vmb das alter/ vnnd überigen ding/
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            ſo wir angezeiget. </s>
            <s xml:space="preserve">In der natur wercken bedencket man auch diſe drey ding.
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            <s xml:space="preserve">Wir erwelẽ die edelgeſtein/ bein von dẽ Einhorn/ balſam/ Sfragidem der
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            thieren cörper oder etliche glider an ihnen/ demnach die ſeltzamme geſtein
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            an krefften oder geſtalt. </s>
            <s xml:space="preserve">Daß aber etliche ding ſeltzam/ kommet von jrer na
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            tur/ als {der} Balſam/ Opalus/ Einhorn/ Pazar. </s>
            <s xml:space="preserve">Oder die größe als in Sma
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            ragden. </s>
            <s xml:space="preserve">oder die ſchöne ſo bey einer zimlichẽ größe erfunden/ als in Carfun-
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            cklen. </s>
            <s xml:space="preserve">Es kommend offt vyl ding an einem zůſammen/ als wann man ge-
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            ſchir auß einem großenn Achatenn machet/ wölliche gantz kunſtlich zůbe-
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            reittet wirt.</s>
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            <s xml:space="preserve">Es iſt aber gůtt daß man diſe ding recht erkeñe/ nãlich gold/ ſilber/ edel
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            gſtein/ berlin/ helffenbein/ Sfragis/ balſam/ einhorn/ pazar/ beſondre thier
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