Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

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ſachen/ Das ſiebenzehend bůch.
Deßhalbẽ hab ich zů mehrer vnderweiſung auch die nochuolgende tafel
beſchriben/ damit ein jeder bald verſtande wie ſich in beiden wercken alle
cher vergleichend/ vnnd wölliches dem anderen zůgehörig ſeye.
Deßhalben
iſt bekañt/ daß diſes werck (wie ich an vylen orthen gemeldet) vns die ding
lernet brauchen/ ſo in einer gemein in bücheren von den Subtiliteten ange
zeiget/ vnd allein durch contemplation vnnd zů bedencken geredt worden.
Es gehöret aber Göttlicher dingen practick (wie man es nennet) zů den
cheren von ewigen heimligkeiten/ von wegen jrer größe vnnd mancherley
bedencken/ ſo in diſen bücheren begriffen.
Alſo habend wir jetz gelernet/ wel
che ſein oder beſchehen mögend/ vnnd welche nit/ darzů wie diſe ſein ſollen
ſo auß kunſt oder der natur harkommend/ wölliche auch nutzlich oder nitt
ſeind.
darzů was gegenwirtiges menſchlichen ſtaht end ſeye/ was dem ge-
gezimme/ oder nitt.
Es ſeind auch diſe ding alſo beſchriben/ daß man nitt
vyl der geleichenn findet/ vnnd nitt bald vonn mencklichem mag verſtan-
den werden.
Deßhalben iſt nicht mehr vorhanden/ dann daß wir Gott/ von wölchem
alles gůttes harkommet/ in ewigkeit danck ſagen.
vnnd hiemit diſes offen-
lich bezeügen/ daß nicht hie begriffen/ ſo mir zůgehöret/ ſonder es iſt alles
ſein.
Es hat aber Gott gefallen/ daß er mich in diſem werck zů einem
diener gebrauchet.
Darumb ſoll ſein heiliges wort aller diſer
dingen regel ſein/ vnd was darwider iſt/ für nicht
als ob es nitt beſchriben worden/
gehalten werden.

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