Cardano, Geronimo, Offenbarung der Natur und natürlicher dingen auch mancherley subtiler würckungen

Table of figures

< >
[Figure 31]
[Figure 32]
[33] lapidis longitudo C E D A F B
[34] a k @ c d g f e b
[35] d b e c a f g
[36] a d b c
[37] a c b d e
[38] f a d b r c g
[39] f a d ſ b c g
[40] A L H F C E G D K M B
[Figure 41]
[42] Ecliptica ſept@t. linea refleya. Erratira @@ ſectio. Ecliptica merid. A B
[43] f m @ o e q h k l a n u c d g
[44] a k g b @ @ @ l e m f q p o n b
[45] a c d b
[46] C B A F D E G
[47] Axis primus. Axis terts. Axis ſecundg Turris horologij uicem prim@ axis gereus. cla@@s verſa @lis. Rota horologij principalis. Fums. Capſula molę. Mola XXXV Q P O VII N LXX III M L R H LXXXX VI K G XV F D C E A B
[Figure 48]
[49] f g d b a c e h m k
[50] l f e i g h
[51] a b c d
[52] Rotacochlearis.
[53] D C A E B
[54] D F C A B
[55] D D F F C E A A B B
[Figure 56]
[57] E C B A f D
[58] Meridies Oriens. Styl@ lap. Her. Arge@ cule us. Occidens Septentrio A B C D E F G H K L M N O P Q R S T V X Y Z ?? ℞ {στ} θ
[59] D C B A
[60] L H G H K
< >
page |< < (xxxix) of 997 > >|
95xxxixſachen/ Das erſt bůch. das man ſie nach nitt in das land gebracht hatt/ wie auch die gewechs. wöl-
ches dañ am mehrſten in dẽ Inſlen geſchicht.
zů letzſt ſeind ettliche wölche
nitt mögend fürkom̃en/ weil die eigenſchafft jrer natur dẽ orth zůwi{der} iſt.
Wie vyl aber des lands vnd des orths natur an dem menſchẽ vermöge/
mag man am baſten verſthen/ wañ man auff {der} ſtetten gelenheyt acht hatt.
dañ wölchen boden die natur hatt abgeſünderet mitt einem waſſer/ oder
berg/ oder thal/ oder einem gähen ſteig/ oder bühlen/ deren burger mögẽd
keines wegs eins bleyben/ vnnd ſeind für vnd für zweyſpaltungen bey inẽ.

Man kan auch ſehen wie in der ſelbigen ſtatt die leyb vnd angeſicht der mẽ
ſchen/ auch ſitten vnnd geberden/ kranckheyt vnnd gſundheyt/ einander
vngeleich ſeind/ vnnd das alleinvon der ſtatt gelegenheit/ vnnd noch dem
ſie ſich gegen des him̃els theil haltet.
Alſo überkommen die tieffe ſöd die ge-
legenheyt der erden/ der waſſeren/ vnnd des luffts geſundheyt/ noch gele-
gen heytt der ſtatt/ wölche noch bey einanderen iſt/ ein ſolliche mechtige en
derung.
Es überkom̃end aber nitt allein die menſchen nach gelegẽheyt der landẽ
11Die thier en
deren ſich
noch den lã
den.
ein mechtigen vnderſcheid/ ſonder auch die gewächs/ vnd allerley thier vñ
fiſch.
dañ in dem roten vnd Indiſchen meer/ wirt alles/ ſo ein ſchalen hatt/
treffenlichen groß.
In Syrien habend die geyſſen gar lange ohren. In Cili-
cien aber habend ſie ſo lange vnnd weiche haar/ das man diſe/ wie die ſchaff
beſchäret.
In Scythia habend die wider@keine hörner. Es biegend auch die
ochſen in Syrien jre knoden an den ſchulterbletteren wie die Camelen.
Die
ſeüw werden nitt von den ſchlangen gebiſſen/ weil ſie feücht ſeind/ vnd ein
dapffere werme habend/ vyl minder auch in Scythia von den ſcorpionen.
doch ſterbend die/ wañ ſie von den Scorpionen geſtochen ſeind/ vnnd vyl
mehr die menſchen.
In gemein/ ſo ſeind alle thier vyl anderſt geſtalter in
Affrica/ wie auch in Europa ſtercker/ vnd in Aſia grim̃er/ als Ariſtoteles
ſagt.
Aber die gewächs ſeind in Affrica mancherley/ in Aſia krefftiger/ in
Europa milter vnnd minder ſchedlich.
Wie wolich geſagt/ dz die Lappier mẽſchen zů außerſt in der welt wonẽ/
22weittgeleg@
ne völcker.
iſt doch bekant das diſes ein gemeiner nam̃ geweſen/ weil auſſerthalben di-
ſen vñ mittnachtiſchen die Biarmier ligen/ wölcher lãdſchafft biß zů dem
Polo ſich erſtrecket.
auff diſe ſtoſſend gegen vns võ auffgãg der Soñen die
Scricfinien.
diſe ſtreckend ſich biß zů dẽ weyſſen ſehe/ zu end in Moſchouiẽ/
gegẽ Mittag.
zů Nidergãg ligẽd die Finmarcher. Gegẽ dẽ weyſſen ſehe über
bey Nidergang ligt das land Tornia/ vnd demnach diſe ſo warlich Lappiẽ
genennet/ vnnd zů letzſt gegen Nidergang die Frondaner.
Deßhalben find
diſe land alle on vnderlaß voll ſchnee vnnd eyß/ es ſeind auch die nächt vyl
tag lang/ alſo das Ptolomeus diſe für vnbewonet haltet.
Gegen diſem land/ doch auch vnder Mittnacht/ ſeind ettlich land/ ſo dẽ
Inſlen gleich ſeind.
wie dañ auch den Geten beſchicht. dañ weil vnder Mitt
nacht gar vyl waſſer vnd das erterich vneben/ mieſſend auch vyl bech ſein/
vñ laufft das meer allenthalben auff das land/ alſo das die erden der maſſẽ
mitt waſſer vm̃geben/ als wañ es Inſ len werend.
Wölche aber vn{der} dẽ Polo
wonend/ habend die Soñen nim̃er neher bey inen lxvj grad vnnd ein hal-
ben.
zum aller weytteſten aber cxiij grad/ vnnd ein halben.
Die aber vnder dem Aequinoctio ligend/ denen ſtath die Soñ/ ſo ſie am
nechſten iſt/ im jar zweymal ſchnůr ſchlecht ob dem haupt/ vnnd wann ſie

Text layer

  • Dictionary

Text normalization

  • Original
  • Regularized
  • Normalized

Search


  • Exact
  • All forms
  • Fulltext index
  • Morphological index